28.03.2026

Deutsche sorgen sich um steigende Kosten im Gesundheitswesen

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Zufriedenheit weiter auf historischem Tiefstand: Nur noch jede:r Zweite zählt deutsches Gesundheitswesen zu den Top 3 weltweit / 91 Prozent sorgen sich um die Finanzierbarkeit des Systems / Neun von zehn Deutschen finden, dass Prävention und integrierte Versorgung eine größere Rolle spielen sollten / Kritik betrifft auch den Faktor Zeit: 39 Prozent bemängeln, dass Mediziner:innen sich zu wenig Zeit nehmen.

Deutschland leistet sich das teuerste Gesundheitswesen innerhalb der Europäischen Union. In der Qualität der Versorgung spiegeln sich die hohen Ausgaben allerdings offenbar nicht ausreichend wider: Nur noch 50 Prozent der Deutschen zählen ihr Gesundheitssystem zu den drei besten der Welt. Damit hat die Zufriedenheit – wie bereits im Vorjahr – einen Tiefstand erreicht. Vor zehn Jahren lag der Zustimmungswert noch bei 64 Prozent. Vor allem Menschen über 55 Jahre blicken kritisch auf das deutsche Gesundheitswesen. Die größte Herausforderung sehen die Bürger:innen in der Finanzierbarkeit des Systems: Aktuell machen sich 91 Prozent Sorgen, wie Gesundheit angesichts von steigenden Kosten und einer alternden Bevölkerung künftig bezahlt werden soll. Das sind zentrale Ergebnisse des „Healthcare-Barometers 2026“, einer repräsentativen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland unter 1.000 Bürger:innen, die bereits zum zwölften Mal durchgeführt wurde.  mehr

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