
Tägliche Präventions-News Nr.197 zum Themenkomplex Prävention in/nach Zeiten der Corona-Pandemie
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zu dem Thema
Die COVID-19-Pandemie hat seit 2020 einen schrecklichen Tribut an Leben, Krankheit und wirtschaftlicher Verwüstung gefordert und hat vielfältige Auswirkungen auf Gewalt, Kriminalität und Prävention. Deshalb veröffentlichte die Tägliche Präventions-News wöchentlich aktuelle Informationen unter dem Label "Prävention in Zeiten der Corona-Virus-Pandemie". Seit Mai 2023 wird diese Rubrik zwar grundsätzlich fortgesetzt – insbesondere mit Hinweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse – jedoch nicht mehr im wöchentlichen Rhythmus, sondern in unregelmäßigen Abständen.
- Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche erörtert
Der Bundestag hat sich am Donnerstag, 25. März 2021, erstmals mit vier Anträgen von FDP und Bündnis 90/Die Grünen zum Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Die FDP forderte einen „Hilfeplan für die physische und psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen“ (19/27810(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) sowie ein „Chancen-Aufholprogramm“, um „Lernrückstände zu beheben und Corona-Nachteile für Kinder und Jugendliche zu verhindern“ (19/27808(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Die Grünen haben Anträge mit den Titeln „Wege aus der Bildungskrise – Zukunftsperspektiven für unsere Kinder“ (19/27826(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und „Jugend in der Krise – Perspektiven für junge Menschen in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ (19/27825(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) eingebracht. Den letztgenannten Antrag sowie den ersten Antrag der FDP überwies das Parlament zur weiteren Beratung in den feder-führenden Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die beiden anderen Anträge in den federführenden Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Einen Antrag der AfD „für eine Kindheit ohne Abstand und Maske“ (19/23129(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) lehnte der Bundestag mit den Stimmen der übrigen Fraktionen auf der Grundlage einer Beschlussempfehlung des Familienausschusses (19/27893(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) ab.
- Beim Umgang mit Krisen helfen Freund*innen – Folgestudie zu Jugend und Corona (JuCo V) ist da
Die Corona-Pandemie ist vorbei, doch die psychischen Folgen bei jungen Menschen sind bis heute spürbar. Das zeigen die Ergebnisse aus dem fünften Durchlauf der Befragungsreihe zu Jugend und Corona (JuCo). Wissenschaftler*innen der Universität Hildesheim führen die Studie seit 2020 durch. Neben psychischen Belastungen haben sie auch nach Strategien zum Umgang mit Krisen gefragt. „Die Befragung ist ein Instrument, um jungen Menschen Gehör zu verschaffen“, erklärt Dr. Severine Thomas, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim. Gemeinsam mit Mareike Daps hat sie die Studie durchgeführt. „Jugend und Corona“ war die erste Studie, die sich bereits im April 2020 (also zu Beginn der Pandemie) mit den psychosozialen Folgen für junge Menschen (zwischen 15 und 30 Jahren) beschäftigt hat. Ziel der mittlerweile fünf Durchläufe war es, herauszufinden, wie sich junge Menschen unter dem Einfluss aktueller gesellschaftlicher Krisen fühlen – und wie sie mit diesen umgehen. Denn: Die Corona-Pandemie ist nicht die einzige Krise, die junge Menschen beschäftigt. mehr
- Mehr Immunschutz, weniger Dominanz: Neue Phase der Corona-Entwicklung?
Die WHO hat den Gesundheitsnotstand, der mit der COVID-19 Pandemie verbunden war, im Jahr 2023 für beendet erklärt, da die meisten Personen aufgrund von Impfung und/oder Infektion einen Immunschutz gegen das Virus aufgebaut hatten. Das Virus hat aber auch nach 2023 ständig neue Varianten hervorgebracht, die sich der Antikörperantwort entzogen und weltweit ausgebreitet haben. Dieses Muster könnte sich nun nachhaltig verändern. Infektionsforscher*innen am Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben herausgefunden, dass die zuletzt dominierenden Varianten nicht durch eine neue, sich rasch weltweit ausbreitende Variante ersetzt werden. Stattdessen breitet sich eine ungewöhnliche Variante relativ langsam aus, BA.3.2. Diese Variante ist nicht in allen Ländern erfolgreich, infiziert allerdings häufig Kinder. Diese Beobachtungen weisen darauf hin, dass sich durch Impfung und Infektionen eine komplexe Immunität aufgebaut haben könnte, die neue Varianten nur schwer durchbrechen können. mehr
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Die steigenden Kosten von Long COVID und ME/CFS in Deutschland - neuer Bericht liefert Daten für 2025
Ein Aktualisierung der Analyse von Risklayer und der ME/CFS Research Foundation zur Prävalenz und den Kosten von Long COVID und ME/CFS in Deutschland liefert neue Daten für das Jahr 2025. Der im April 2026 veröffentlichte Bericht betrachtet den gesamten Sechsjahreszeitraum zwischen 2020 und 2025 und stellt fest, dass beide Krankheiten weiterhin eine erhebliche gesellschaftliche Belastung darstellen. Auf dieser Website sind die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen zusammengefasst. Alle vollständigen Berichte, inklusive der ersten Veröffentlichung vom Mai 2025 mit einer detaillierte Beschreibung des speziell entwickelten Datenmodells, stehen auf dieser Seite als Downloads zur Verfügung. mehr
www.praeventionstag.de
