04.01.2026

EU-Kommission stellt ersten europäischen Plan für mehr erschwinglichen Wohnraum vor

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Mit dem ersten europäischen Plan für erschwinglichen Wohnraum geht die Kommission auf eines der dringendsten Anliegen der europäischen Bürgerinnen und Bürger ein: den Zugang zu bezahlbarem, nachhaltigem und hochwertigem Wohnraum.

Wohnen ist ein Grundrecht, jeder muss sich einen angemessenen Ort leisten können
Dan Jørgensen, EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen, erklärte, Europa müsse gemeinsam Verantwortung für die Wohnungskrise übernehmen, von der Millionen Bürger betroffen sind. Dabei gehe es nicht nur um die Dächer über unseren Köpfen: „Es ist unsere Demokratie, die auf dem Spiel steht. Denn wenn wir dieses Problem nicht lösen, riskieren wir, eine Lücke zu hinterlassen, die extremistische politische Kräfte einnehmen werden. Dieser Plan enthält konkrete Maßnahmen, um Wohnraum erschwinglicher zu machen, indem Investitionen ausgelöst, Kurzzeitvermietungen reguliert, Bürokratie abgebaut und die am stärksten betroffenen Menschen in unserer Gesellschaft unterstützt werden. Denn Wohnen ist nicht nur eine Ware. Es ist ein Grundrecht. Wir müssen jeden Euro mobilisieren und alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass sich in Europa jeder einen angemessenen Ort leisten kann, den er sein Zuhause nennen kann.“

Zugang zu bezahlbarem Wohnraum: in ganz Europa ein ernstes Problem
Millionen von Europäerinnen und Europäern haben Schwierigkeiten, ein Zuhause zu finden, das sie sich leisten können. In den vergangenen zehn Jahren sind die Immobilienpreise im Durchschnitt um mehr als 60 Prozent und die Mieten um mehr als 20 Prozent gestiegen. Durch die Beeinträchtigung der Mobilität der Arbeitskräfte, des Zugangs zu Bildung und der Familienbildung behindert die Wohnungskrise sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft als auch unseren sozialen Zusammenhalt. 

Vereinfachung, Investition und Innovation, für schnelleres, nachhaltigeres und kostengünstigeres Bauen
Dieser Plan konzentriert sich darauf, das Wohnungsangebot zu erhöhen, Investitionen und Reformen anzustoßen, Kurzzeitvermietungen in Gebieten mit Wohnungsnot anzugehen und die am stärksten betroffenen Menschen zu unterstützen. Vorgeschlagen werden Maßnahmen für einen produktiveren und innovativeren Bau- und Renovierungssektor, mit denen das Missverhältnis zwischen Wohnungsangebot und -nachfrage durch die Europäische Strategie für den Wohnungsbau behoben werden soll. Das Paket enthält auch eine Mitteilung und eine Empfehlung des Rates zum Neuen Europäischen Bauhaus (NEB). Als Wegbereiter für den Übergang zu einer sauberen Umwelt, Innovation und Bioökonomie unterstützt das Neue Europäische Bauhaus Projekte, die nachhaltig, erschwinglich und von hoher Qualität sind – hauptsächlich im Bauwesen. 

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www.praeventionstag.de

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