
DPT-Schwerpunktthema: "KI in der Prävention" (22)
Weitere News
zu dem Thema
Das Schwerpunktthema des 31. Deutschen Präventionstages am 13. und 14. April 2026 in Hannover lautet „KI in der Prävention“. Die Täglichen Präventions-News veröffentlichen seit Juli 2025 ergänzende Hintergrundinformationen zu diesem Themenkomplex.
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Das Wort des Jahres 2025 ist „KI-Ära“
Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Die Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Elfenbeinturm der wissenschaftlichen Forschung herausgetreten und hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Ob bei Recherchen im Internet, bei der Animation von Fotos oder bei der Erstellung von Texten: Immer mehr Menschen nutzen heutzutage Werkzeuge Künstlicher Intelligenz. Auch schon in den zurückliegenden Jahren war das Thema bei der Wahl der Wörter des Jahres erkennbar geworden: 2023 stand KI-Boom und 2024 generative Wende auf der Auswahlliste. Die Wende ist inzwischen vollzogen, der Boom hält unvermindert an. Aus Sicht der GfdS ist der Beginn einer Ära nicht zu verkennen – mit vielen Chancen, aber ebenso mit Risiken des Missbrauchs und eines Verlustes an eigenständigem, kritischem Denken, Sprechen und Schreiben. Zu erwarten ist somit auch, dass die flächendeckende Nutzung von KI sich auf die künftige Entwicklung der deutschen Sprache auswirken wird. mehr
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Wie Künstliche Intelligenz das Lernen inklusiver, zugänglicher und zukunftsfähiger macht
In diesem Jahr zeichnet der „Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung“ Lernangebote und Projekte aus, die zeigen, wie Künstliche Intelligenz die Erwachsenen- und Weiterbildung bereichern und zugleich den gesellschaftlichen Diskurs über KI stärken kann. Mit dem „Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2025“ hat das DIE eingeladen, Projekte sichtbar zu machen, die sich diesen Herausforderungen stellen. Aus zahlreichen Einreichungen hat eine unabhängige Jury mit sieben ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis drei herausragende Projekte ausgewählt, die beispielhaft zeigen, wie KI in der Erwachsenenbildung zu mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe beitragen kann. Ganz im Sinne der Schirmherrin Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die sich dafür einsetzt, die Potenziale von KI zu nutzen, um Bildung für alle zu ermöglichen und soziale Gerechtigkeit zu fördern. mehr
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Forschungsprojekt zu forensischen Methoden an kontinuierlich lernenden KI-Systemen gestartet
Das Institut für Internet-Sicherheit if(is) der Westfälischen Hochschule startet gemeinsam mit führenden Partnern aus Forschung und Wirtschaft das nationale Forschungsprojekt „Entwicklung forensischer Methoden zur rechtssicheren Auditierung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz“ (EMAS‑KI) im Auftrag der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH („Cyberagentur“). Im Rahmen des Vorhabens sollen digitale Forensik‑Methoden entwickelt werden, die es deutschen Sicherheitsbehörden ermöglichen, Angriffe auf kontinuierlich lernende Machine‑Learning‑Systeme – etwa Inversions‑, Evasions‑ und Data‑Poisoning‑Angriffe – zu erkennen, nachzuweisen und gerichtsfest zu dokumentieren. Das Vorhaben fokussiert sich auf besonders sicherheitskritische Anwendungen, insbesondere die Bild‑Analyse von CT-/Röntgen‑Scans zur Detektion illegaler und gefährlicher Güter. Die Forschung des if(is) adressiert das zukunftsweisende Feld, das erklärbare KI, Cyberangriffe und forensische Aufklärung miteinander verknüpft. mehr
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Mehr als ein Drittel der Nutzerinnen und Nutzer von Chatbots betrachtet KI als „Freund“
Internationale Befragung des Exzellenzclusters SCRIPTS der Freien Universität Berlin zeigt, wie Gefühle und politische Einstellungen die Nutzung von KI prägen. Wie sehr vertrauen wir Maschinen – und warum? Eine neue Studie von Forschenden des Exzellenzclusters SCRIPTS, gefördert von der Volkswagen-Stiftung, liefert umfassende empirische Daten dazu, wie Menschen in unterschiedlichen Ländern mit Chatbots interagieren. Viele Menschen entwickeln emotionale Bindungen zu Chatbots, die über eine reine Nutzung als Werkzeug hinausgehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass politische Überzeugungen und internationale Wahrnehmungen entscheidend beeinflussen, welche KI-Systeme Menschen akzeptieren. mehr
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