09.11.2025

Der Internationale Migrationsausblick 2025 der OECD

Die Zahl der neuen dauerhaften Zuwanderer in OECD-Länder ging 2024 um 4 % zurück, nach drei Jahren deutlichen Anstiegs. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Gesamtzahl von 6,2 Millionen neuen dauerhaften Zuwanderern laut einem neuen OECD-Bericht mit 15 % über dem Niveau von 2019 relativ hoch.

Der Internationale Migrationsausblick 2025 zeigt, dass die dauerhafte Migration von 2023 bis 2024 in Neuseeland um 56 % und im Vereinigten Königreich um 41 % zurückging, sowie in Estland, Finnland, Deutschland, Ungarn, Island, Israel, Italien, Korea, Litauen, Norwegen, Slowenien, der Slowakischen Republik und Schweden um mehr als 10 %. Im Gegensatz dazu stieg die dauerhafte Migration in den Vereinigten Staaten im Jahr 2024 um 20 %, vor allem aufgrund humanitärer Zuwanderung. Auch in Chile, Kolumbien, Costa Rica, Tschechien, Irland und Japan wurden Zuwächse von mehr als 5 % verzeichnet. Die Familienzusammenführung blieb der Hauptgrund für die dauerhafte Migration in OECD-Länder, während die Arbeitsmigration zurückging.

mehr

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

Bisherige News aus dem Bereich: international prevention