14.09.2025

84 Prozent der Schulkinder ohne ausreichende Gesundheitskompetenz

  • DAK-Präventionsradar: Schulstudie untersucht Motivation für gesundheitsbewusstes Verhalten 

  • Kinder mit niedriger Gesundheitskompetenz sind häufiger erschöpft, traurig oder einsam

  • DAK-Chef Storm: Förderung durch Schulfach Gesundheit

Die Gesundheitskompetenz von Schulkindern in Deutschland ist sehr niedrig: 84 Prozent verfügen über keine ausreichende Motivation für gesundheitsbewusstes Verhalten. Betroffene ohne ausreichende Gesundheitskompetenz berichten deutlich häufiger von psychosomatischen Beschwerden, depressiven Symptomen und Einsamkeit. Das zeigt der aktuelle DAK-Präventionsradar, für den das IFT-Nord in Kiel im Schuljahr 2024/2025 mehr als 26.500 Schülerinnen und Schüler in 14 Bundesländern befragt hat. Fast zwei Drittel der Schulkinder der Klassen fünf bis zehn fühlen sich erschöpft. Etwa jeder sechste junge Mensch ist traurig oder zeigt andere depressive Symptome – bei den jugendlichen Mädchen mit niedrigem Sozialstatus sind es sogar über 40 Prozent. Als Reaktion auf diese Ergebnisse fordert DAK-Chef Andreas Storm eine deutliche Förderung der Gesundheitskompetenz junger Menschen durch ein Schulfach Gesundheit. Das Bundesbildungs- und familienministerium wird das Thema gesamtgesellschaftlich aufgreifen. 

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Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

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