
Bericht „In Bildung investieren 2025“: Ausgaben in Deutschland unter EU-Durchschnitt
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Die EU-Länder haben im Jahr 2023 insgesamt 806 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben. Aus dem Bericht „In Bildung investieren 2025“ der EU-Kommission geht hervor, dass national im Schnitt 9,6 Prozent der gesamten öffentlichen Ausgaben bzw. 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung flossen. Deutschland bleibt mit 9,2 Prozent bzw. 4,5 Prozent unter diesen Werten.
Höhere Bildungsinvestitionen zahlen sich aus
Der Bericht der Europäischen Kommission zeigt erste Anzeichen für eine Erholung der öffentlichen Bildungsinvestitionen in der EU seit der COVID-19-Pandemie. Allerdings bleiben die Investitionen immer noch hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Jüngste Schätzungen gehen davon aus, dass das BIP der europäischen Länder bis 2030 um 8 bis 10 Prozent über den derzeitigen Prognosen liegen könnte, wenn mehr Menschen über ein ausreichendes Niveau an Grundkenntnissen verfügten. Darüber hinaus verdienen Menschen mit einem höheren Bildungsniveau tendenziell mehr: Ein einziges zusätzliches Bildungsjahr kann das Einkommen um 7 Prozent erhöhen.
Aktualisierte EU-Regeln geben den Ländern mehr Flexibilität für Investitionen in Bildung
Der neue EU-Rahmen für die wirtschaftspolitische Steuerung und die Union der Kompetenzen öffnen die Tür für mehr strategische Bildungsinvestitionen. Zwar liegt die Hauptverantwortung für die Bildungsfinanzierung bei den nationalen Regierungen, doch spielt die EU-Finanzierung in diesem Bereich eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung hochqualifizierter Arbeitskräfte, insbesondere bei der Vorbereitung auf den grünen und digitalen Wandel. Für den Zeitraum 2021-2027 sind rund 148 Milliarden Euro für Bildung und Kompetenzen über verschiedene EU-Programme wie Erasmus+ und den Europäischen Sozialfonds+ vorgesehen. Weitere 75 Milliarden Euro werden für Investitionen im Rahmen der Fazilität für Konjunkturbelebung und Widerstandsfähigkeit für den Zeitraum 2021-2026 zur Verfügung gestellt. Auf der Grundlage dieser umfassenden Datenbasis ruft die Kommission die Mitgliedstaaten auf, bei der Vorbereitung ihrer nationalen Haushaltszuweisungen Bildungsinvestitionen weiterhin Vorrang einzuräumen. mehr
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