
Eltern, ihre Kinder und Social Media: die schwierige Balance zwischen Freiheit und Kontrolle
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- Mit 7 Jahren darf die Mehrheit der Kinder ein Smartphone nutzen
- Aber 63 Prozent der Eltern wollen, dass ihr Kind weniger Zeit mit dem Gerät verbringt
- Ab 13 Jahren sind 92 Prozent der Jugendlichen in sozialen Medien aktiv
- Nur 2 von 5 Eltern sprechen regelmäßig mit ihren Kindern über Erlebnisse in sozialen Netzwerke
Ob Austausch mit Freunden, Inspiration für neue Hobbys, spielen, Musik entdecken oder Videos schauen – Smartphones und soziale Netzwerke sind fester Bestandteil des digitalen Alltags von Kindern und Jugendlichen. Die meisten Eltern begleiten ihre Kinder bis zum Alter von 13 Jahren aktiv in die digitale Welt und geben auch Regeln vor, spätestens ab 16 Jahren fallen dann die Schranken. Bereits mit 7 Jahren nutzt die Mehrheit der Kinder ein Smartphone, mit 9 Jahren besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Ebenfalls sehr früh – mit 7 Jahren – nutzen die meisten Kinder einen PC oder ein Notebook, mit 8 ein Tablet, mit 9 eine Spielkonsole und mit 11 Jahren verfügen die meisten über eine Smart Watch. In der Altersgruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent der Kinder in sozialen Netzwerken aktiv, 55 Prozent mit einem eigenen, nicht-anonymisierten Profil mit Namen oder Bildern. 38 Prozent der Eltern sprechen mit ihren Kindern darüber, was sie dort erleben. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Eltern mit Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Smartphones, Spielkonsolen und soziale Netzwerke sind aus dem Leben der meisten Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Gerade in jungen Jahren brauchen sie Schutzräume in der digitalen Welt, klare Regeln und eine aufmerksame Begleitung durch Eltern und Schulen.“
www.praeventionstag.de
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