
DPT-Schwerpunktthema: "KI in der Prävention" (5)
Weitere News
zu dem Thema
Das Schwerpunktthema des 31. Deutschen Präventionstages am 13. und 14. April 2026 in Hannover lautet „KI in der Prävention“. Die Täglichen Präventions-News veröffentlichen seit Juli 2025 ergänzende Hintergrundinformationen zu diesem Themenkomplex.
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„Insights“: KI & Extremismus – eine Gefahr für junge Menschen?
Bewusst setzen Extremist:innen neue technologische Möglichkeiten ein, um mit Propaganda, Desinformation und Hetze ein junges Zielpublikum zu erreichen. Im Rahmen des Workshops zeigt jugendschutz.net an konkreten Beispielen die Tendenzen, Erscheinungsformen und Szenarien des demokratie- und menschenfeindlichen KI-Einsatzes. Dabei wird deutlich, wie KI für die Verbreitung von extremistischen Inhalten genutzt wird. Die einfache Bedienung, schwer erkennbare Manipulationen und die massenhafte sowie rasante Verbreitung solcher Inhalte stellen den Jugendmedienschutz vor große Herausforderungen. jugendschutz.net „Insights“: KI & Extremismus findet am 28.08.2025 (14.00-15.30 Uhr) per Zoom statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Interessierte, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bis zum 27.08.2025 möglich. -
„Geht KI auch kindgerecht? Wie beeinflusst KI das Leben von Kindern?
KI wird momentan in allen Bereichen der Gesellschaft verankert. Ministerien, Verwaltungen und Schulen sind dazu angehalten, KI zu nutzen, um effektiver zu werden. Entscheidungen, die Kinder betreffen, könnten also künftig von einer KI getroffen werden. Die Lebenswelt von jungen Menschen ist also auf jeden Fall von diesen Entwicklungen betroffen. Ihr Privatleben auch? Ja. Es gibt KI-Assistenten fürs Kinderzimmer, Kinder nutzen ChatGPT für ihre Hausaufgaben, und natürlich spielen auch die Empfehlungsalgorithmen eine große Rolle: auf Netflix, YouTube, Spotify, Instagram oder TikTok. Das sind Räume, in denen Kinder unterwegs sind und die schon von KI geprägt sind – aber bislang sind sie weitestgehend unreguliert. Hier sind dringend politische und gesellschaftliche Antworten gefragt. Sollten Kinder überhaupt mit KI in Berührung kommen? Sie dürfen von diesen Entwicklungen jedenfalls nicht ausgegrenzt werden. KI kann Chancen für Kinder bieten. Sie kann zum Beispiel Bildung gerechter machen, wenn Kinder, die zu Hause beim Lernen wenig Unterstützung erhalten, eine KI zur Hilfe ziehen können. Wir sehen, dass Kinder neugierig sind und diese Technologien ausprobieren wollen – und das sollten sie auch können. Kinder können sehr kompetente KI-Nutzer*innen sein, wenn man sie früh dazu befähigt und ihnen die nötigen Kompetenzen an die Hand gibt.“ Quelle: dkhw und mehr -
„Künstliche Intelligenz im Schiedsverfahren: Kann KI Schiedsrichter sein?
Lange Verfahren, hohe Kosten. So die häufige Kritik an der Schiedsgerichtsbarkeit. Künstliche Intelligenz könnte das ändern – aber darf sie es auch? Goldman Sachs hat im Jahr 2023 in einer Studie prognostiziert, dass 44 % der Arbeitsaufgaben im Rechtssektor durch KI automatisiert werden könnten. Der Bereich der Streitbeilegung vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten wird von einer solchen Entwicklung nicht unberührt bleiben. Der Einsatz von KI könnte dazu beitragen, dass Verfahren schneller, effizienter und kostengünstiger werden. Fraglich ist, ob und inwieweit ein KI-Einsatz in der Streitbeilegung nach aktueller Rechtslage möglich wäre und wo die Grenzen liegen. Könnte KI zukünftig Rechtsstreitigkeiten entscheiden? Kann sie Schiedsrichter im Sinne der §§ 1025 ff. ZPO sein? Das Thema wurde im Mai auch auf der Frühjahrskonferenz der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit diskutiert. Die Veranstaltung war, unter dem Titel "Revolution der Schiedsgerichtsbarkeit: Künstliche Intelligenz als Gamechanger?" vollständig dem Thema KI gewidmet.“ Quelle und mehr
www.praeventionstag.de
