
Die Naturkatastrophen des 1. Halbjahres 2025 in Zahlen
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zu dem Thema
- Hohe Gesamtschäden von rund 131 Mrd. US$ – leicht unter dem Vorjahreswert, aber deutlich über den langfristigen Durchschnittswerten
- Feuer bei Los Angeles im Januar verursachten den höchsten Waldbrandschaden aller Zeiten
- Sehr hohe Schadenbelastung für Versicherer – fast 80 Mrd. US$, getrieben durch die Waldbrände in den USA
- Versicherte Schäden waren die zweithöchsten eines ersten Halbjahres seit 1980
Weltweit verursachten Naturkatastrophen im 1. Halbjahr 2025 Gesamtschäden von etwa 131 Mrd. US$ (Vorjahr inflationsbereinigt: 155 Mrd. US$), davon waren 80 Mrd. US$ (Vorjahr 64 Mrd. US$) versichert. Die Gesamt- und die versicherten Schäden lagen wesentlich über den Durchschnittswerten der vergangenen zehn und 30 Jahre (inflationsbereinigt: Gesamtschäden 101/79 Mrd. US$, versicherte Schäden 41/26 Mrd. US$). Die versicherten Schäden sind die zweithöchsten eines ersten Halbjahres seit 1980. Nur im Jahr 2011 waren die Schäden im ersten Halbjahr noch höher, damals ausgelöst von dem Erdbeben in Japan mit einem verheerenden Tsunami. Wetterkatastrophen verursachten 88 % der Gesamtschäden und 98 % der versicherten Schäden, auf Erdbeben entfielen 12 % und 2 %.
Thomas Blunck, MItglied des Vorstands der Munich Re: „Der Klimawandel ist ein Fakt und verändert das Leben auf der Erde. Katastrophen wie in Los Angeles sind durch die globale Erwärmung wahrscheinlicher geworden, und sie lehren: Menschen, Behörden und Unternehmen müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Der beste Weg, Schäden so weit wie möglich zu vermeiden, ist Prävention, etwa durch widerstandsfähigere Bauweisen. Vorsorge kann helfen, Versicherungsprämien selbst in Hochrisikogebieten in Grenzen zu halten. Immens wichtig ist auch: In Gebieten mit sehr hohem Risiko sollte kein neues Bauland entstehen.“
www.praeventionstag.de
