08.07.2025

Jede*r fünfte Befragte sieht sich durch Ämter und Behörden benachteiligt

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  • Repräsentative Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS): 19 Prozent der Befragten berichten von Ungleichbehandlungen bei Behörden, 16 Prozent bei der Polizei
  • Menschen mit Migrationsgeschichte (33 Prozent) und Menschen mit Behinderungen (30 Prozent) sind überproportional betroffen
  • Unabhängige Bundesbeauftragte Ataman: „Das Antidiskriminierungsrecht ist lückenhaft. Menschen sind beim Bäcker besser vor Diskriminierung geschützt als beim Bürgeramt.“

Fast jede*r fünfte Befragte berichtet einer aktuellen Umfrage zufolge von Ungleichbehandlungen bei Ämtern und Behörden. 19 Prozent der Befragten bejahten demnach die Aussage, von staatlichen Stellen schlecht behandelt worden zu sein. Davon sind nicht alle gleich betroffen: Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte (33 Prozent) sowie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten (30 Prozent) berichten überdurchschnittlich häufig von solchen Erfahrungen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 2.000 Personen im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

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