07.07.2025

Deutsches Schulbarometer: Sorge um soziale Kompetenz der Generation ChatGPT

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  • Repräsentative Studie der Robert Bosch Stiftung wirft erstmals Schlaglicht auf KI im Klassenzimmer: Lehrkräfte fühlen sich im Umgang mit KI-Tools unsicher und fürchten negative Auswirkungen bei sozialen und kommunikativen Fähigkeiten ihrer Schüler:innen.
  • Hauptbelastungen der Lehrkräfte im Schulalltag bleiben herausforderndes Verhalten von Schüler:innen und Zeitmangel.
  • Jede zweite Lehrkraft wünscht sich mehr Demokratiebildung, doch die Umsetzung scheitert häufig an Zeitmangel oder Angst vor Konflikten. 

Deutschlands Lehrkräfte blicken skeptisch auf den Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) im Klassenzimmer: Die Mehrheit erwartet durch Chatbot-Anwendungen wie ChatGPT überwiegend negative Auswirkungen auf ihre Schüler:innen. Besonders gefährdet sehen sie soziale und kommunikative Fähigkeiten (61 Prozent) sowie das kritische Denkvermögen (60 Prozent). Gleichzeitig erkennen ebenso viele das Potenzial für personalisiertes Lernen (57 Prozent). Dies geht aus dem veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung GmbH hervor. Die repräsentative Studie offenbart zudem deutliche Defizite im Umgang mit KI: 62 Prozent der Lehrkräfte fühlen sich demnach unsicher, ein Drittel hat KI-Tools im vergangenen Jahr beruflich gar nicht genutzt. Wer sie einsetzt, nutzt sie vor allem zur Aufgabenerstellung (58 Prozent) und Unterrichtsplanung (56 Prozent), seltener zur Leistungsbewertung (6 Prozent) oder Analyse von Lerndaten (3 Prozent).

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