Infoveranstaltungen

  • Finder Akademie Europäisches Präventionscurriculum EUPC (ohne Anmeldung)
    Referent: Dr. Henrik Jungaberle
    Zeit: Montag, 27. April 2020, 16:00 bis 17:00 Uhr
    Raum: Brunnenzimmer 7/8

Das EUPC (Europäisches Präventionscurriculum) verschafft einen umfassenden Überblick über mehr als 20 Jahre Forschung zum Thema Prävention und vermittelt die fachliche Kompetenz, um dieses Wissen in Kommunen und Organisationen in eine wirksame, ethisch fundierte und nachhaltige Präventionspraxis zu transformieren.

Das EUPC wurde von einem interdisziplinären Konsortium aus neun EU-Ländern im Rahmen des Projekts „UPC-adapt“ entwickelt und basiert auf den wichtigsten Ergebnissen international anerkannter Präventionscurricula und Standards (Universal Prevention Curriculum – UPC, International Standards on Drug Use Prevention und Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention – EDPQS).

Die Ergebnisse werden in Form eines fundierten Manuals und eines Qualifizerungsprogramms durch von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) anerkannten Partnern (in Deutschland die FINDER Akademie für Prävention und erfahrungsbasiertes Lernen) für die Praxis zugänglich gemacht.

  • Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden  Stiftung gegen Gewalt an Schulen: SaVe  Gewalt im Alltag junger Menschen (ohne Anmeldung)
    Referent/innen: Andreas Söltzer, Gisela Mayer M.A.
    Zeit: Montag, 27. April 2020, 14:00 bis 14:45 Uhr
    Raum: Brunnenzimmer 5/6

SaVe (Stories against Violence) ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung und des Kultusministeriums Baden Württemberg. Das Projekt richtet sich bisher an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II aller Schularten.

In einer intensiven Auseinandersetzung mit Themen alltäglicher Gewalt wird die Reflexion eigener Verhaltensweisen angeregt und der konstruktive Umgang mit schwierigen Situationen gefördert. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden kreativ umgesetzt und liegen als erster, ergebnisoffener Sammelband gegenwärtig vor.

Die Evaluation des Projekts zeichnet ein Bild der Einschätzung von Gewalt im Alltag sowie der Haltung junger Menschen zu gewalthaltigen Umgangsformen. Die Ergebnisse werden systematisiert und dienen als informative Quelle für die Konzeption angepasster Präventionsarbeit im schulischen Kontext. Das Projekt soll in der Folge hinsichtlich der teilnehmenden Gruppen (Ausbildungsbetriebe, Organisationen der Jugendarbeit, ...) sowie hinsichtlich der teilnehmenden Bundesländer ausgedehnt werden. Die Ergebnisse werden allen teilnehmenden Organisationen und Institutionen digital zur Verfügung gestellt und jeweils am 11. März des Folgejahres veröffentlicht.