Kongressprogramm 25. DPT-Digital

Passend zum Schwerpunktthema und den Entwicklungen der Corona-Pandemie geschuldet wird der 25. DPT-Jubiläumskongress am 28. & 29. September 2020 eine rein digitale Onlineveranstaltung sein. Das umfangreiche Kongressprogramm der ursprünglich im Kasseler Kongress Palais geplanten Präsenzveranstaltung wird in vier unterschiedlichen Formaten dargeboten. 

Für die Teilnahme am 25. DPT-Digital können Sie sich auch heute noch online anmelden. Sie erhalten damit auch die Gelegenheit, dem DPT im Rahmen der Evaluation ein Feedback zu geben.

Die kommunale Präventionslandschaft Schleswig-Holsteins in visionärer Gestalt

Nora Katzenmeier
Landespräventionsrat Schleswig-Holstein
Marianne Witt
Landespräventionsrat Schleswig-Holstein

Abstract:
Prävention leistet einen grundlegenden Beitrag zur objektiven Sicherheitslage sowie zum Sicherheitsgefühl der Bürger/-innen in Schleswig-Holstein (S-H). Demgemäß ist die zukunftsorientierte Gestaltung der Präventionslandschaft von maßgeblicher Bedeutung. Nicht nur in den Kommunalpräventiven Räten (KPR) werden hierfür spezifisch zugeschnittene Präventionskonzepte entwickelt und wichtige Präventionsarbeit geleistet. Auch die Partnerschaften für Demokratie (PfD) wirken auf kommunaler Ebene, um auf die Bedarfe vor Ort mit angepassten Handlungskonzepten zur Förderung von Demokratie und Vielfalt sowie zur Prävention gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu reagieren. Ziel des Landespräventionsrates (LPR S-H) und des beim LPR angesiedelten Landesdemokratiezentrums S-H (LDZ S-H) ist es, mithilfe zweier bereits eingerichteter Fachstellen die kommunale Präventionslandschaft in S-H nachhaltig in ihrer Ausgestaltung zu begleiten. Zentrales Augenmerk liegt hierbei auf der langfristigen strategischen Vision, die ständigen KPR gemeinsam mit den aktuell in der Projektförderung verhafteten PfD in eine nachhaltige kommunale Präventionsstruktur zu überführen, die ineinandergreift. Im Rahmen der Posterpräsentation wird diese Vision dargestellt.

Hinweis: Die Posterpräsentation folgt in Kürze!
Nora Katzenmeier
Nora Katzenmeier arbeitet seit August 2018 als Sozialwissenschaftlerin beim Landespräventionsrat Schleswig-Holstein, angesiedelt beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration. Als Koordinierungs- und Fachstelle für kommunale Präventionsgremien ist es ihre Aufgabe, kommunale Präventionsgremien in Schleswig-Holstein zu beraten und zu begleiten.
Sie studierte an der Universität Koblenz-Landau und absolvierte nach einem Auslandsaufenthalt in Phoenix, Arizona, ihr Masterstudium der Sozialwissenschaften an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg. Zuletzt entwickelte sie Gewaltschutzkonzepte.
Die Koordinierungs- und Fachstelle für kommunale Präventionsgremien dient als eine landesweite Unterstützungsstruktur für kommunale Präventionsgremien. Ziel ist der Aufbau, die Unterstützung und die inhaltlich-fachliche Beratung kommunaler Präventionsgremien in Schleswig-Holstein. Neben strukturellen Fragen zur Entwicklung von qualitätssichernden Maßnahmen in der kommunalen Prävention ist die Vernetzung der einzelnen Gremien eine primäre Aufgabe.
Marianne Witt
Marianne Witt ist seit August 2018 für die Kontakt- und Fachstelle für Partnerschaften für Demokratie beim Landespräventionsrat Schleswig-Holstein, angesiedelt im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, zuständig.
Sie studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und konzentrierte sich im Master vermehrt auf politikwissenschaftliche Fragestellungen mit internationaler Ausrichtung. Neben der Friedens- und Konfliktforschung richtete sie ihr Augenmerk stets auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse und engagierte sich in Bereichen der Demokratieförderung und politischen Bildung in Schleswig-Holstein wie in Brandenburg.
In der Kontakt- und Fachstelle für Partnerschaften für Demokratie berät und begleitet Frau Witt Kommunen bei dem Aufbau neuer Partnerschaften für Demokratie in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus übernimmt Frau Witt die Aufgabe der Vernetzung, fördert den Austausch zwischen den bestehenden Partnerschaften und zeigt Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit weiteren präventiv angelegten Projekten und Institutionen, Maßnahmen und Initiativen auf kommunaler Ebene auf. Ziel ist der Ausbau nachhaltiger Strukturen zur Demokratieförderung und Prävention unterschiedlicher Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

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