Kongressprogramm 25. DPT-Digital

Passend zum Schwerpunktthema und den Entwicklungen der Corona-Pandemie geschuldet wird der 25. DPT-Jubiläumskongress am 28. & 29. September 2020 eine rein digitale Onlineveranstaltung sein. Das umfangreiche Kongressprogramm der ursprünglich im Kasseler Kongress Palais geplanten Präsenzveranstaltung wird in vier unterschiedlichen Formaten dargeboten. 

Für die Teilnahme am 25. DPT-Digital können Sie sich auch heute noch online anmelden. Sie erhalten damit auch die Gelegenheit, dem DPT im Rahmen der Evaluation ein Feedback zu geben.

Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt

28. + 29. September 2020
Posterpräsentation
Kontaktdaten:
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)
c/o BMI/GZ 3, Graurheindorfer Str. 198
53117 Bonn
Telefon:
0228/99-681-13717
Renate Schwarz-Saage
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

Abstract:
Prävention und Intervention von häuslicher Gewalt – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Neben den beiden richtungsweisenden gesetzlichen Regelungen für Opfer häuslicher Gewalt, die "Konvention des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" (Istanbul-Konvention) und das Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen“ (Gewaltschutzgesetz – GewSchG) gibt es auch weitere gesetzliche Regelungen und Hilfsangebote für Opfer häuslicher Gewalt, wie beispielsweise die Einrichtung kostenloser Hilfetelefone, die vertrauliche Spurensicherung, die psychosoziale Prozessbegleitung, die Aufnahme in ein Zeugenschutzprogramm, sowie zivilrechtliche Regelungen u. v. a. Die Aufzählung ist nicht abschließend.
Nicht alle dieser gesetzlichen Regelungen sind bekannt und nicht in allen Fällen ist eine vertrauensvolle Unterstützung und Begleitung bei der Inanspruchnahme dieser Angebote möglich.
Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben:
Nur wenn alle staatlichen und nichtstaatlichen Kräfte bei einer bedarfsgerechten Unterstützung und Begleitung von Opfern häuslicher Gewalt zusammenwirken, können Opfer gestärkt und weitere Gewalt verhindert werden.
Renate Schwarz-Saage
Renate Schwarz-Saage ist seit 2017 der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) zugewiesen. Sie hat an der Ruhr-Universität Bochum Kriminologie und Polizeiwissenschaften studiert.
Praktische Erfahrungen in der Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt und der Kriminalprävention hat Frau Schwarz-Saage in ihrer langjährigen Tätigkeit als Kriminalbeamtin und Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer beim Polizeipräsidium Mittelfranken und dem Bayerischen Landeskriminalamt gewonnen.
Frau Schwarz-Saage ist beim DFK verantwortlich für die Themenbereiche: Häusliche Gewalt, Umsetzung der "Istanbul-Konvention", Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa), städtebauliche Kriminalprävention und Bedrohungsmanagement.

Bilder

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