Kongressprogramm 25. DPT-Digital

Passend zum Schwerpunktthema und den Entwicklungen der Corona-Pandemie geschuldet wird der 25. DPT-Jubiläumskongress am 28. & 29. September 2020 eine rein digitale Onlineveranstaltung sein. Das umfangreiche Kongressprogramm der ursprünglich im Kasseler Kongress Palais geplanten Präsenzveranstaltung wird in vier unterschiedlichen Formaten dargeboten. 

Für die Teilnahme am 25. DPT-Digital können Sie sich auch heute noch online anmelden. Sie erhalten damit auch die Gelegenheit, dem DPT im Rahmen der Evaluation ein Feedback zu geben.

Jugendarrest: empirische Befunde zum vollzuglichen Alltag

28. + 29. September 2020
Posterpräsentation
Kontaktdaten:
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81541 München
Daniela Keilberth
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Annemarie Schmoll
Deutsches Jugendinstitut e.V.

Abstract:
Der Jugendarrest zählt u.a. aufgrund seiner negativen Wirkungen und hohen Rückfallraten zu den umstrittensten jugendstrafrechtlichen Sanktionen. Zudem ist Jugendarrest diejenige Form von Freiheitsentzug, die Jugendliche und Heranwachsende am häufigsten erfahren. Trotz dessen gibt es wenig aktuelles Wissen darüber, wie sich der Alltag im Vollzug in den Jugendarrestanstalten in Deutschland gestaltet. Deshalb hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention des Deutschen Jugendinstituts leitfadengestützte Telefoninterviews mit unterschiedlichen Verantwortlichen (Mitarbeitende des psychologischen Dienstes und des Sozialdienstes, Verwaltungs-, Vollzugs- und Dienstleitungen) in Jugendarrestanstalten durchgeführt, um mehr über den Vollzugsalltag und die dort vorhandenen pädagogischen Angebote zu erfahren. Die Posterpräsentation richtet den Blick auf erste Ergebnisse.
Daniela Keilberth
Geb. 1992, studiert(e) Ethnologie und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie aktuell den Masterstudiengang Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg.
Seit November 2018 ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Jugendinstitut e.V. in der Abteilung "Jugend und Jugendhilfe", aktuell in der Fachgruppe J3 "Angebote und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe", tätig.
Annemarie Schmoll
Geb. 1985, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg, Studium der Soziologie an der FernUniversität in Hagen, Teilnahme am Beccaria-Qualifizierungsprogramm „Fachkraft für Kriminalprävention“, Landespräventionsrat Sachsen, von 2009 bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie (Inhaber: Prof. Dr. H. E. Müller) an der Universität Regensburg, seit 2015 wissenschaftliche Referentin in der Abteilung "Jugend und Jugendhilfe" in der Fachgruppe "Angebote und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe" am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München.