Kommunale Resilienz stärken, Polarisierung entgegenwirken

Julia Rettig
European Forum for Urban Security (EFUS)

Vorgestellt wird BRIDGE, ein ISF-P gefördertes Projekt, das sich der Problematik gesellschaftlicher Polarisierung und der Entwicklung von Analysemethoden und Gegenmaßnahmen auf kommunaler bzw. regionaler Ebene widmet. Während Auslöser und Ursachen von Polarisierung ebenso auf internationaler wie nationaler Ebene zu verorten sind, manifestieren sich deren Auswirkungen insbesondere im urbanen Raum, indem vorhandene Konflikte befeuert und Radikalisierungstendenzen verschärft werden.

Polarisierung stellt eine Gefahr für den Zusammenhalt dar, behindert Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Gruppierungen und bedroht die gesellschaftliche Resilienz. Insbesondere im kommunalen Raum stellt die Überwindung von Polarisierung eine Gelingensbedingung für Zusammenhalt und urbane Sicherheit dar.

Akteure der kommunalen Kriminalprävention sind prädestiniert, Polarisierung im urbanen Raum festzustellen, deren Folgen und Auswirkungen mittel- und langfristig zu mindern, Sensibilisierungsmaßnahmen zu initiieren und lokale Akteure zu stärken.

Im Rahmen von Bridge wurden verschiedene Monitoring- und Diagnose-Werkzeuge (weiter-) entwickelt und in den Partnerstädten erprobt, die eine Feststellung und Analyse von Polarisierungstendenzen im kommunalen Raum ermöglichen.
Projektspot im Rahmen des 26. Deutschen Präventionstages

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verwandte Schlüsselbegriffe

Prävention Kommune Methoden Resilienz Polarisierung