AB-Bau von Gewalt durch Sicherheitstechnik und UM-Bau

Detlev Schürmann
Universität der Bundeswehr München

Die Lebens-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität in Städten und Gemeinden wird von zahlreichen Indikatoren beeinflusst. Der Instandhaltungszustand öffentlicher Einrichtungen und Anlagen bzw. ein vernachlässigtes Stadtbild können das Sicherheitsgefühl und die Standortauswahl negativ beeinflussen.
Die Reduzierung und Vermeidung von Gewalt an und in öffentlichen Einrichtungen, Plätzen und Verkehrsanlagen sowie am Arbeitsplatz - nur eine Frage der Verhaltensprävention?

Der Einbau von Sicherheitstechnik und Umbaumaßnahmen bestehender kommunaler Infrastruktur kann Gebäude und Arbeitsplätze sicherer machen. Planerische Umgestaltung unter Berücksichtigung städtebaulicher Kriminalprävention ist geeignet, Tatgelegenheiten im öffentlichen Raum zu vermeiden, das Entdeckungsrisiko zu erhöhen sowie das Sicherheitsgefühl zu steigern.

Im Rahmen des KfW-Förderprogramms "IKK - Barrierearme Stadt" werden schon jetzt investive Maßnahmen zum Barriereabbau sowie zum alters- und familiengerechten Umbau der kommunalen Infrastruktur unterstützt. Die KfW-Bankengruppe und das Deutsche Forum für Kriminalprävention beraten derzeit über hinausgehende Möglichkeiten finanzieller Förderung von integrativen sicherheitssteigernden und stadtbildverträglichen Maßnahmen an öffentlichen Einrichtungen, Plätzen und Verkehrsanlagen sowie der Steigerung der Mitarbeitersicherheit am Arbeitsplatz vor Übergriffen.
Datei
(Deutsch, PDF)

Zitation

When citing this document please refer to the following:https://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/4139

Copyright notice:

For documents that are offered electronically the copyright law applies.
In particular:
Single copies or print-outs must only made for private use (§53). The reproduction and distribution is only allowed with the approval of the author. The user is responsible for following these laws and can be held liable for any abuse.

verwandte Schlüsselbegriffe

Opferschutz Gewalt Sicherheitstechnik Finanzanreize