Auslobung
Deutscher Präventionspreis
Im Jahr 2027 wird der Deutsche Präventionspreis (DPP) zum zweiten Mal vergeben!
Diese Auszeichnung wird von der gemeinnützigen Gesellschaft Deutscher Präventionstag (DPT) in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS) jährlich verliehen.
Informationen zur Preisverleihung des ersten DPP auf dem 31. DPT in 2026 finden Sie hier.
Ziele der Auslobung eines jährlichen Deutschen Präventionspreises
- Aktive der Prävention würdigen und wertschätzen
- gute und effektive Projekt-, Konzept- oder Maßnahmeninhalte bekannt(er) machen
- Öffentlichkeit und Politik informieren
- Impulse für gesellschaftliche Debatten geben
- Prävention als Haltung und den Präventionsansatz als Methode vermitteln
Die Themen der Ausschreibungen orientieren sich am Schwerpunktthema des jeweiligen Jahreskongresses. Die Preisverleihungen erfolgen im Rahmen der Veranstaltungen vor Ort.
Thema des Deutschen Präventionspreises 2027: Vulnerabilität und Prävention
Im Mittelpunkt des Schwerpunktthemas steht die Frage, wie Prävention Menschen in vulnerablen Lebenslagen tatsächlich erreichen und wirksam unterstützen kann.
Gesucht werden gute Praxisbeispiele und innovative Projekte, die zeigen, wie Prävention in vulnerablen Kontexten erfolgreich gestaltet werden kann. Von besonderem Interesse sind Ansätze, die neue Wege gehen, bislang schwer erreichbare Menschen und ihr Umfeld ansprechen, Zugangsbarrieren abbauen oder bestehende Präventions- und Schutzkonzepte an unterschiedliche Lebenslagen und Bedarfe anpassen. Dabei interessiert insbesondere, welche Maßnahmen sich in der Praxis als besonders geeignet und wirksam erwiesen haben und welche Voraussetzungen zu ihrem Erfolg beitragen.
Eingereicht werden können beispielsweise Projekte und Initiativen, die
- vulnerable Gruppen gezielt und niedrigschwellig erreichen,
- bislang wenig berücksichtigte Lebenslagen oder Kontexte in den Blick nehmen,
- Betroffene und ihr Umfeld aktiv in die Entwicklung und Umsetzung von Prävention einbeziehen,
- strukturelle und institutionelle Zugangsbarrieren abbauen,
- Schutzkonzepte bedarfsgerecht und zugänglich gestalten oder
- neue Ansätze entwickelt haben, deren Wirksamkeit oder Praxistauglichkeit sich bereits gezeigt hat.
Erwünscht sind zudem theoretische und empirische Arbeiten, die sich mit dem Konzept der Vulnerabilität und seinen Konsequenzen für Prävention auseinandersetzen – etwa mit gesellschaftlichen Zuschreibungsprozessen, Fragen der Erreichbarkeit oder strukturellen Bedingungen von Prävention.
Näheres zum Inhalt des Schwerpunktthema findet sich hier.
Die Informationen zum DPP 2027 finden sich kompakt zusammengefasst im Postkartenformat als PDF zum Abspeichern, Ausdrucken und Weiterleiten. Printexemplare der Postkarte können gerne in der DPT-Geschäftstelle angefordert werden.
Nominierungen
Für die Prämierung können laufende oder abgeschlossene Arbeiten, Maßnahmen, Initiativen oder Projekte, die sich mit „Vulnerabilität und Prävention“ befassen oder befasst haben, sich selbst bewerben oder von jemand anderen vorgeschlagen werden. Preisträger*innen können natürliche Personen, Vereine, Kommunen, Schulen bzw. Schulklassen, oder weitere Personenzusammenschlüsse bzw. Vereinigungen sein.
Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027.
Preisdotierung
Die Auswahl der Preisträger*innen trifft eine unabhängige Fachjury. Das Gesamtpreisgeld in Höhe von 6.000 Euro wird auf bis zu drei Hauptpreise sowie einen Publikumspreis aufgeteilt:
- Der erste Preis erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro
- Der zweite Preis erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro
- Der dritte Preis erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro
Für den Publikumspreis ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro vorgesehen.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des 32. Deutschen Präventionstages am 24. Mai 2027 im Hannover Congress Centrum statt.
