Bundesnetzwerk Zivilcourage
Abstract:
Schon heute unterstützt Künstliche Intelligenz viele dieser Anwendungen – von der automatischen Sturzerkennung über personalisierte Gesundheitsüberwachung bis hin zu Sprachübersetzungen. Künftige Systeme werden nicht nur reagieren, sondern vorausschauend handeln – mit dem Ziel, Gefahrensituationen zu erkennen, bevor sie entstehen. Dabei sollen sie nicht nur Sprache, sondern auch Emotionen erkennen, um gezielt zu helfen.
Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen auf: Wie lässt sich Missbrauch verhindern? Wie bleiben unsere Daten geschützt? Vertrauen entsteht, wenn Nutzerinnen und Nutzer die Kontrolle behalten und wenn klare gesetzliche Rahmenbedingungen den verantwortungsvollen Einsatz von KI sichern.
Der Vortrag zeigt, wie Chancen und Risiken moderner Notfall- und Sicherheitsfunktionen verantwortungsvoll genutzt werden können.

Harald Damskis, Jahrgang 1954, studierte an der FU Berlin im Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften und schloss das Studium als Dipl.-Soziologe ab. Es folgten ein Informatikstudium und diverse betriebliche Weiterbildungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Harald Damskis arbeitete dann über 30 Jahre bei einem namhaften deutschen Technologiekonzern. Er begann zunächst als Knowledge Engineer und entwickelte wissensbasierte Systeme für den kommerziellen Einsatz, auch als Expertensysteme bekannt. Später war er als Managementberater für innovative Technologien unterwegs.
Seit 2017 engagiert sich Harald Damskis ehrenamtlich bei der Münchner Initiative „Zivilcourage für ALLE e.V.“ und ist Mitglied im Sprecherrat des Bundesnetzwerk Zivilcourage.
Als Seniorenvertreter der Landeshauptstadt München sind bei ihm vor allem ältere Menschen im Fokus.
