Dr. Tillmann Schulze
Verein Sicherheitswochen
Verein Sicherheitswochen
Abstract:
Wie können wir unsere Gesellschaft resilienter machen, sie besser vorbereiten auf mögliche Krisen? Schlüsselfaktoren dafür sind: zu informieren + zu sensibilisieren. Der Verein „Sicherheitswochen“ aus der Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Sicherheit in die Schulen zu tragen. Er bietet seit 2025 für Gymnasien 3- bis 5-tägige Projektwochen an, in denen sich die Schülerinnen und Schüler (SuS) mit möglichen Katastrophen und Notlagen befassen. Im Zentrum steht eine fiktive Strommangellage, zu deren Bewältigung die SuS Taskforces bilden und mit Elementen der Stabsarbeit von der Problemerfassung bis zum Festlegen von Maßnahmen das Szenario durchspielen. Die Sicherheitswoche wird ergänzt um verschiedene Informationen zu für die Schweiz relevanten Katastrophen und Notlagen sowie Vorträgen von Vertretern der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) und der Armee, die in die Klassenzimmer kommen. Highlight 1: Der „Resilienzvormittag“, an dem die SuS sich Gedanken dazu machen, wie ihr ganz persönlicher Beitrag hin zu einer resilienteren Gesellschaft aussehen könnte. Highlight 2: Teil jeder Sicherheitswoche ist der Besuch einer BORS vor Ort, z.B. der Feuerwehr oder des Zivilschutzes. Ziel des Vereins ist es, langfristig Sicherheitswochen in der gesamten Schweiz und auch in Berufsschulen anzubieten.
Dr. Tillmann Schulze

Tillmann Schulze ist im „normalen Leben“ Leiter Urbane Sicherheit + Bevölkerungsschutz bei der EBP Schweiz AG in Zürich. EBP hat 2024 zusammen mit der Stiftung Risikodialog die Ausschreibung für den Betrieb der Koordinationsstelle für den Verein Sicherheitswochen gewonnen. Seitdem war Tillmann Schulze maßgeblich am Aufbau dieses Bildungsangebots beteiligt und hat auch schon selbst Erfahrungen im Leiten von Sicherheitswochen sammeln können.
Dienstag, 14. April 2026
14:00 - 14:45 Uhr
