Kongressprogramm

Gewalt an Schulen: Datenbasierte Prävention und Intervention1

Simon Huck
Clama (www.clama-schule.de)

Abstract:
Wenn verbale oder körperliche Gewalt auftritt, geraten Schulen oft unter Druck: Wer informiert wen? Was wurde bereits unternommen? Fehlende Transparenz und unterschiedliche Vorgehensweisen führen dabei häufig zu Unsicherheiten – und wertvolle Zeit geht verloren.
Der Vortrag zeigt, wie Schulen durch datenbasierte und digital gestützte Strukturen Handlungssicherheit und Übersicht gewinnen können. Prävention und Intervention gelingen vor allem dann, wenn Informationen, Gespräche und Maßnahmen zentral zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet werden. So entsteht ein gemeinsamer Überblick über pädagogische Fälle und Präventionsarbeit, auf dessen Grundlage Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schulleitung gezielt handeln können.
Als Praxistool wird das digitale Programm Clama vorgestellt, das Schulen dabei unterstützt, Fallverläufe zu dokumentieren, Zuständigkeiten zu klären und Handlungsschritte festzuhalten. Zudem wird gezeigt, wie Schulen dokumentierte Daten als Grundlage für bedarfsorientierte Präventionsarbeit und Schulentwicklung nutzen können.
Der Vortrag richtet sich an alle Personen, die in und an Schulen arbeiten, sowie an Akteurinnen und Akteure der Präventionsarbeit, die sich für digitale und datenbasierte Ansätze interessieren.
Simon Huck
 Simon Huck

Simon Huck setzt sich als Gründer der an der Leuphana Universität gegründeten Organisationen GEGEMO® und Clama seit einigen Jahren für ein sozialeres Miteinander an Schulen ein. Bundesweit hat er über 200 Schulen in der Konzeption und Umsetzung von Gewaltpräventionsprogrammen unterstützt. Seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften lässt er mit in seine Vorträge einfließen. Mit Clama bietet Simon Huck auch ein digitales Tool zum Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten und Gewaltvorfällen an.


1 Firmenvortrag/-infostand oder in Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen.