Landespräventionsrat Sachsen
Universität Potsdam
Abstract:

Anja Herold-Beckmann, M.A. Kriminologie und Polizeiwissenschaft, ist als Referentin in der Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Sachsen (LPR Sachsen) für das Themenfeld Kommunale Prävention zuständig. Dort verantwortet sie seit 2019 die Umsetzung der Landestrategie „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) zur Stärkung der kommunalen Präventionsarbeit in Sachsen. In diesem Zusammenhang hat sie die Durchführung mehrerer Sicherheitsanalysen in Sachsen begleitet. Zuvor war sie zehn Jahre lang vor allem im Bereich der Demokratiestärkung und Extremismusbekämpfung im LPR Sachsen tätig.

Dr. Katharina Mohring ist promovierte Geographin mit langjähriger Expertise in empirischer Sozialforschung, wissenschaftlicher Analyse und praxisorientierter Beratung. Ihre Schwerpunkte liegen in der Erforschung und Gestaltung kommunaler Präventions- und Beteiligungsstrukturen, insbesondere im Bereich der Sicherheitsproduktion (Kriminalität, subjektive Sicherheit, Katastrophenvorsorge). Von 2007 bis 2023 war sie wissenschaftlich an der Universität Potsdam in den Bereichen angewandte Geographie und Regionalwissenschaften tätig. Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich in der kommunalen Beratung und Steuerung, mit Fokus auf Stadt- und Regionalentwicklung sowie Prävention und Sicherheit.

Dr. Jan Lorenz Wilhelm ist akademischer Mitarbeiter am Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam und arbeitet an anwendungsorientierten Fragestellungen der Kriminalitäts- und Gewaltprävention sowie kommunaler Sicherheitsprozesse. Er verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisorientiertem Transfer und begleitet seit vielen Jahren Verwaltungen, zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Entscheidungsträgerinnen bei der Entwicklung und Umsetzung lokaler Präventionsstrategien. Wilhelm war an mehreren bundesweiten Forschungsprojekten beteiligt, darunter das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Sicherheitsanalysen und Vernetzung für Stadtquartiere im Wandel (SiQua)“, das neue Ansätze der urbanen Sicherheitsgestaltung und Vernetzung erprobte und praxisnahe Handlungsempfehlungen entwickelte. In weiteren Arbeiten, unter anderem im Projekt „SiATransfer“ des Deutsches Forum für Kriminalprävention, untersuchte er, wie empirische Erkenntnisse zur lokalen Sicherheitslage in kommunale Präventionsstrategien überführt werden können, mit besonderem Fokus auf Gelingensbedingungen und partizipative Prozesse. Wilhelm studierte Sozial- und Wirtschaftsgeographie, Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaften und Soziologie an den Universitäten Hannover und Osnabrück und promovierte an der Universität Potsdam zur Rolle von Evaluationen in der Stadtentwicklung. Neben seiner Forschungstätigkeit ist er als systemischer Coach und Berater tätig und unterstützt Kommunen bei der Übertragung wissenschaftlicher Methoden in konkrete Handlungspraxis.
