Überschuldungsprävention bei Jugendlichen als Bildungsaufgabe

Bettina Heine
Diakonisches Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf

Erfahrungen aus der Arbeit mit Überschuldeten zeigen, dass "Schuldnerkarrieren" auch aus Unwissenheit über den Umgang mit den eigenen Finanzen resultieren. Junge Menschen müssen heute früh mit einem finanziellen Alltag umgehen, auf den sie vielleicht in Ansätzen durch das Elternhaus, aber zumeist doch nicht ausreichend gut vorbereitet sind. Dabei geht es nicht allein um den Umgang mit Geld sondern in einem umfassenderen Sinn um die Kompetenz zur Gewinnung und nachhaltigen Nutzung finanzieller Mittel und Finanzdienstleistungen. Dies schließt die Abwägung von Bedürfnissen, das Entdecken von Alternativen, die Fähigkeit Risiken zu bewerten und auch eine langfristige finanzielle Planung mit ein. Berliner Schuldnerberater setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, Grundlagenwissen zur Finanzkompetenz in den Schulunterricht zu integrieren. Mit dem Berliner Präventionsprojekt "Geldkunde" -gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - sind allgemein zugängliche Materialien entstanden, die den Beteiligten den Prozess des Lernens im Umgang mit Finanzen erleichtern.

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