Thérapie Sociale - ein innovativer Ansatz für gelungenes interkulturelles Zusammenleben in der Kommune

Kerstin Bunte
Impuls-Institut für Konstruktive Konfliktbearbeitung
Shérif Wouloh Korodowou
Impuls-Institut für Konstruktive Konfliktbearbeitung

Bund für Soziale Verteidigung / Impuls-Institut

Das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Nationen stellt eine Chance und gleichzeitig eine Herausforderung dar. In vielen Städten und Gemeinden fragen sich die Menschen: Wie kann ein konstruktives Zusammenleben vor Ort gelingen? Wie können Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sich begegnen und erfolgreich zusammenarbeiten? Hier setzt die Thérapie Sociale, die von Charles Rojzman (Frankreich) entwickelt wurde, an. Sie ist eine innovative Methode der Konfliktbearbeitung und hat zum Ziel, Menschen mit verschiedenen Wertvorstellungen und kulturellen Hintergründen ein besseres Zusammenleben und -arbeiten zu ermöglichen.

Besonderheiten der Thérapie Sociale sind:
Sie bietet Lösungen in Bezug auf Problematiken von Gewalt, Rassismus und Vorurteilen.
Alle Akteure werden einbezogen: Es wird auch mit den Menschen gearbeitet, die normalerweise nicht kommen (diese haben wichtige Informationen für die Lösung der heutigen Probleme und sind deshalb unverzichtbar).
Vorurteile, Ängste und Zweifel haben ihren Raum. Denn Lösungen, die die Emotionen der Menschen mitberücksichtigen sind ehrlicher und nachhaltiger.
Ziel sind strukturelle Veränderungen in den Institutionen und Kommunen.

Anhand von konkreten Beispielen werden wir in dem Workshop aufzeigen, welchen Beitrag der Ansatz der Thérapie Sociale zum Leben in Vielfalt und zur Sicherung der Solidarität leisten kann.

Zitation

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