Das Internet der Dinge, ein Sicherheitsrisiko?

Peter Vahrenhorst
Landeskriminalamt NRW

Computer und Netzwerke sind fester Bestandteil unseres Alltags und vieler Geschäftsprozesse. Stets ist da die Bedrohung, dass unsere Geräte durch Schadsoftware infiziert, Daten ausgespäht oder Konten geplündert werden. Viele Anwender versuchen sich mit einer Firewall und Anti-Virenprogrammen gegen Angriffe aus dem Netz zu schützen. Oft genug bleiben diese Bemühungen aber erfolglos. Doch die Vorteile des Internets wiegen die Nachteile auf und ein Verzicht scheint keine Alternative zu sein.
Erschwerend gibt es zusätzlich neue, schwere Kriminalitätsformen im Internet wie Datenausspähung und -sabotage, Computerbetrug, Identitätsdiebstahl, digitale Schutzgelderpressung sowie Phänomene wie Skimming, Phishing, Carding, Schadsoftware, der Aufbau und Betrieb von Botnetzen oder die Ausführung von DDoS-Angriffen.
Hier ist definitiv das Know-how von Spezialisten gefragt, weil es sich hier um einen neuen Typus krimineller Akteure handelt: Denn die zunehmend professionelle und profitorientierte Internetkriminalität basiert auf einer ausgeprägten internationalen Underground-Economy in der, gleich einem Baukastensystem, verschiedene Werkzeuge wie Daten, Karten, Trojaner, Schadsoftware, IT-Infrastruktur und IT-Know-how sowie spezifische Service-Level für kriminelle Geschäftsideen erworben werden können.
Der Vortrag informiert über verschiedene Ausprägungen von Cybercrime & Präventionsmaßnahmen.

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Vernetzung Cybercrime