Interkulturelle Öffnung - Ein Beispiel gelungenen Diversitymanagements

Sandra Schulte-Vieting
Landeshauptstadt Hannover

Fehlinterpretationen, Missverständnisse und Verständigungsschwierigkeiten sind nicht selten Ursache für eskalierende Konflikte. Innerhalb einer Organisation und im Außenkontakt. Gegenseitiges Verständnis ist die beste Grundlage jeder Prävention.

Interkulturelle Kompetenz ist dabei mehr als ein Seminarangebot und Werkzeugkoffer. Interkulturelle Kompetenz/Öffnung ist Leitbild, ist Führungskräfte-, Personal- und Organisationsentwicklung. Interkulturalität setzt die Erkenntnis diverser werdender Lebensbiografien und darauf ausgerichtetes strategisches Management voraus. Und das beginnt in der Führungsspitze.

Auf der individuellen Ebene für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet interkulturelle Kompetenz einen Gewinn für die Praxis in der Reduzierung von Missverständnissen und Problemfällen im Alltag, im Abbau von Unsicherheiten in Konfliktsituationen, im wachsenden Vertrauen auf beiden Seiten, in größerer Zufriedenheit und Effektivität aller Beteiligten.

Die Landeshauptstadt Hannover hat dieses Verständnis in der Stadtentwicklung, im städtischen Leitbild und in der Verwaltungsentwicklung verankert. Maßnahmen wie Schulungen, Qualifizierungen, die Erhöhung von Beschäftigten mit Migrationshintergrund auf allen Ebenen und die Nutzung vorhandener Kompetenzen sorgen für die Übersetzung in den Alltag. Ein Erfolgsmodell für die Stadtverwaltung und die Stadt.

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interkulturelle Öffnung