Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im organisierten Sport

Meike Schröer
Deutsche Sporthochschule Köln

Der organisierte Sport in Deutschland zählt zu den wichtigsten Orten für Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen.
Während über die allgemeine Problematik sexualisierter Gewalt im häuslichen und institutionellen Kontext inzwischen verschiedene Arbeiten existieren, liegen für den Kontext Sport im deutschsprachigen Raum außer einer qualitativen Studie im Jahr 1998 keine weiteren Untersuchungen vor (vgl. Klein & Palzkill 1998).
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Safe Sport“ hat diese Forschungslücken geschlossen. Durch einen multidisziplinären Zugang und die Bündelung der Expertisen von Sportsoziologie (Deutsche Sporthochschule Köln) und der Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie (Universitätsklinikum Ulm) wurden Erkenntnisse zu Entstehungsbedingungen, Prävalenz und Formen sexualisierter Gewalt sowie deren Prävention im Sport generiert.
Ergebnisse der Basisbefragung zum Umsetzungsstand bei der Implementierung von Kinderschutz von zentralen Organisationen und Einrichtungen des Sports (Landessportbünde, Spitzenverbände, Olympiastützpunkte und Internate) werden vorgestellt.

verwandte Schlüsselbegriffe

Sport Gewalt Prävention Intervention sexuell