Ethik der Gewaltprävention

Helmolt Rademacher
Hessisches Kultusministerium Projekt GuD

Um Gewaltprävention nachhaltig umzusetzen, bedarf es seitens der beteiligten Akteure einer Werthaltung, die sich an unserer demokratischen Verfassung und den Menschen- und Kinderrechten orientiert. Auf dieser Grundlage kann beispielsweise in den Schulen eine Kultur entwickelt werden, die deutlich zur Verminderung von Gewalt beiträgt. Hierzu müssen sich alle Beteiligten über diese Werte verständigen und eine entsprechende Ethik entwickeln. Nur über einen gemeinsamen Diskurs, der auch zu verpflichtenden Umgangsformen führt, lässt sich eine positive Lernkultur entwickeln. Hier setzt auch ein Diskurs über den Freiheitsbegriff an.

Augehend von den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft (Umgang mit Flüchtlingen, Bedrohungen der Demokratie durch Rechtsextremismus, extremistischem Salafimus etc.) und ihren Ausstrahlungen auf die Schule, werden im Vortrag Strategien erörtert, wie eine Schulkultur so entwickelt werden kann, dass möglichst alle Formen von Gewalt vermieden werden. Erörtert wird dabei der Stellenwert von Demokratiepädagogik.

verwandte Schlüsselbegriffe

Demokratielernen schulische Gewaltprävention