Das Potenzial eines Nationalen Zentrums für Kriminalprävention

Prof. Dr. Rita Haverkamp
Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement

Kriminalprävention erfordert eine bedarfsgerechte Differenzierung in unterschiedlichen räumlichen und sozialen Kontexten. Um die Wirksamkeit von kriminalpräventiven Maßnahmen koordiniert in verschiedenen Settings festzustellen, zu bündeln und zu integrieren, bedarf es eines Nationalen Zentrums für Kriminalprävention (NZK). Vor diesem Hintergrund gehören die Evaluierung/Evaluation und Implementierung/Implementation zu den elementaren Aufgaben eines NZK, bei denen es sowohl um die Erprobung als auch um Möglichkeiten der Übertragbarkeit kriminalpräventiver Konzepte aus dem In- und Ausland in unterschiedliche regionale Umgebungen geht. Ein weiterer Bereich stellen die künftigen Herausforderungen dar, die die (Weiter-)Entwicklung von kriminalpräventiven Praxisansätzen voraussetzt. Beispielhaft sind hier der demografische Wandel und die Zuwanderung zu nennen.

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