Raubstraftaten im Handel – Folgen für Beschäftigte und Betriebe und Ansätze der Prävention

Prof. Dr. Thomas Görgen
Deutsche Hochschule der Polizei
Daniela Hunold
Deutsche Hochschule der Polizei
Benjamin Kraus
Deutsche Hochschule der Polizei
Daniel Wagner
Deutsche Hochschule der Polizei

Es wird über eine durch die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) geförderte Studie zur Prävention von Raubstraftaten im Handel berichtet. Einschlägige Taten haben neben materiellen Verlusten häufig Verletzungen und Traumatisierungen im betroffenen Objekt beschäftigter bzw. anwesender Personen zur Folge. Raubdelikte sind daher seit langem auch Gegenstand von Maßnahmen der Prävention, die sich sowohl auf die Reduktion der Taten selbst als auch auf die Vermeidung ihrer negativen Folgen für die Betroffenen richten. Neben der Polizei als einem zentralen Akteur auf vielen Feldern der Kriminalprävention kommt im spezifischen Bereich des Raubes im Einzelhandel der BGHW als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung eine wichtige Rolle zu. Im Rahmen der Studie werden verschiedene Wege begangen, um das Erscheinungsbild einschlägiger Delikte, den Tatkontext, Vorhandensein und Nutzung technischer wie nicht-technischer Ansätze und Vorrichtungen zur Prävention von Raubüberfällen in Branchen des Handels zu beleuchten. Dazu gehören die bundesweite Erfassung einschlägiger der BGHW gemeldeter Delikte sowie Begehungen von Betrieben mit dem Ziel der Identifikation von für das Risiko von Raubüberfällen relevanten Merkmalen. Neben dem Untersuchungsansatz werden Ergebnisse aus der bundesweiten Erhebung zu gegen den Handel gerichteten Raubvorkommnissen dargestellt.

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