Gewaltprävention – zur Praxis einer Theorie. Inwieweit lenkt das Wissen um die Ursachen von Gewalt die Praxis der Prävention?

Gisela Mayer
Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden - Stiftung gegen Gewalt an Schulen

Das Spannungsverhältnis eines Begriffspaares , das uns in vielen Lebensbereichen als Verhältnis von „Idee und Wirklichkeit“ oder „Plan und Umsetzung“ begegnet, zeigt die Problematik der Beziehung von Denken und Handeln – zuweilen gemäß dem Gemeinspruch: „Das mag ja in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis“. Dieses Verhältnis im Hinblick auf Prävention soll Gegenstand unserer Überlegungen sein.
Gewaltprävention als Oberbegriff für Maßnahmen, Programme und Projekte, die zur Vermeidung unerwünschter Entwicklungen beitragen sollen, basiert immer auf der Theorie der Entstehung von Gewalt im individuellen, wie gesellschaftlichen Umgang.
Hinter jeder Präventionsmaßnahme steht dabei der Anspruch, dass die produktive Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu einem guten, gelingenden Leben beiträgt. Unsere Vorstellung von professionellem Handeln, guter Erziehung, guter Schule und demokratischem Zusammenleben schließt ein, dass wir uns darüber auf vernünftige, rationale Weise verständigen können und dass diese Verständigung unser Handeln lenkt.
Anhand verschiedener Beispiele werden Fragen, wie
- worin besteht die Grundlage der Praxis von Schulen?
- inwiefern können die Ergebnisse aktueller Forschung im Schul – und Erziehungsalltag handlungsleitend werden?
erörtert werden.

Zitation

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