Prävention von Jugendgewalt: Kriterien guter Praxis in Familie, Schule und Sozialraum

Carlo Fabian
Fachhochschule Nordwestschweiz
Nadine Käser
Fachhochschule Nordwestschweiz

Im Rahmen des nationalen Präventionsprogramms Jugend und Gewalt in der Schweiz wurden im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Sozialversicherungen Good-Practice Kriterien erarbeitet. Grundlage des Mandats war folgende Frage: Welche Kriterien guter Praxis gilt es für die Gewaltprävention in den Bereichen Familie, Schule und Sozialraum zu berücksichtigen?

Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der internationalen Forschungsliteratur sowie aus Evaluationen von bestehenden Präventionsangeboten konnten verschiedene evidenzbasierte Kriterien guter Praxis abgeleitet werden. Diese Kriterien werden im Leitfaden „Good-Practice für die Prävention von Jugendgewalt in der Familie, in Schulen und im Sozialraum“, welcher im Frühjahr 2014 erscheint, dokumentiert und den Akteuren in Praxis und Politik zur Verfügung gestellt. Ziel des Leitfadens ist es, die Präventionsverantwortlichen bei der Auswahl, Umsetzung oder Entwicklung von geeigneten, dem Kontext entsprechenden Präventionsmassnahmen zu unterstützen.

Im Rahmen des Vortrags werden einführend der erarbeitete Leitfaden präsentiert sowie der Nutzen und die Generalisierbarkeit der Kriterien reflektiert.
Anhand des Leitfadens, als konkretes Beispiel aus der Gewaltprävention, werden anschliessend die Zusammenarbeit zwischen Politik, Praxis und Wissenschaft sowie die damit verbundenen Chancen und Grenzen diskutiert.

Zitation

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