Angebote zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum: das Freiburger Projekt PräRIE

Karin-Anne Böttcher
Stadt Freiburg, Amt für Soziales und Senioren

PräRIE wurde 2008 im Kontext der Einführung einer Alkoholverbots-Zone im Freiburger Partyviertel ins Leben gerufen. Seitdem werden in der Freiburger Innenstadt jedes Jahr mehr als 2.000 junge Menschen auf das Thema "Riskanter Alkoholkonsum" angesprochen. Das von allen Freiburger Suchtberatungs-Einrichtungen getragene kommunale Präventionsprogramm hat eine Reihe verschiedener Bausteine entwickelt: Nächtliche Kurzinterventionen im öffentlichen Raum der Innenstadt und in den Freiburger Straßenbahnen durch Suchthilfe-Fachleute und ausgebildete junge Freiwillige ("Peer-Beratung"), Maßnahmen zur Etablierung einer kommunalen Alkoholpolitik in Stadtteilen (Ausbildung von "Nachtwanderern"), kreative Beteiligungsprojekte, eine alkoholfreie Cocktailbar und Gruppenangebote für riskant konsumierende junge Menschen gehören dazu. Insbesondere die Kurzinterventionen im öffentlichen Raum haben sich als Medium der Sensibilisierung für die Folgen riskanten Alkholkonsums bewährt. Das von der Stadt Freiburg gemeinsam mit dem Arbeitskreis Suchthilfe Freiburg realisierte Präventionsprogramm wurde 2013 im 6. Wettbewerb "Strategien Kommunaler Suchtprävention" ausgezeichnet. Der Vortrag beschreibt verschiedene Elemente des PräRIE-Programms, Schwerpunkt liegt bei den Einsätzen im öffentlichen Nahverkehr ("PräRIE-abgefahren!") und der Ausbildung junger Freiwilliger als "Peer-Berater/innen".

Zitation

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