Wohnungseinbruch – akt. empirische Befunde

Dr. Tillmann Bartsch
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Katharina Blauert
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Arne Dreißigacker
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) e. V.

Der Vortrag greift das derzeit angesichts stetig steigender Fallzahlen viel diskutierte Thema „Wohnungseinbruch“ auf und knüpft inhaltlich an den Projektspot „Vergleichende kriminologische Regionalanalyse des Wohnungseinbruchs“ auf dem letzten Deutschen Präventionstag an. Bereits damals wurden Ziele und Inhalte einer derzeit am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) durchgeführten Studie zum Wohnungseinbruch vorgestellt. Nunmehr werden erstmalig Ergebnisse aus dieser in fünf deutschen Großstädten durchgeführten Aktenanalyse und Opferbefragung präsentiert. Den Ausgangspunkt dafür bilden eine überblicksartige Zusammenstellung bisheriger Forschungsarbeiten zu Tat, Tätern, Präventionsmöglichkeiten und Folgen eines Einbruchs einerseits sowie eine zusammenfassende Darstellung der hierzu vorliegenden Erkenntnisse aus amtlichen Kriminalstatistiken andererseits. Die hieraus resultierenden offenen Fragen zu den von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen, den bundesweit niedrigen Aufklärungs- und Verurteilungsquoten, den Erfolgen bundesweiter und regionaler Präventionsprojekte und den Folgen eines Wohnungseinbruchs für die Betroffenen sollen sodann mit den Ergebnissen des KFN-Forschungsprojektes konfrontiert und bestenfalls beantwortet werden. Abschließend wird ein Ausblick über den Fortgang der dem Präventionsgedanken verpflichteten KFN-Studie gegeben.

Zitation

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Opfer Kriminologische Regionalanalyse Wohnungseinbruch