Effekte schulischer Gewaltprävention

Cathleen Kappes
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) e. V.
Vor dem Hintergrund der an Bedeutung gewinnenden Instanz Schule als Sozialisationsraum für Einstellungen und Verhalten wird der Frage nachgegangen, welche schulischen präventiven Maßnahmen erfolgreich zur Verringerung von Täter- und Opferwerdung von Gewalt sowohl in der Schule als auch außerhalb beitragen. In diesem Zusammenhang werden zum einen Daten von Schülern der 9. Klasse, welche im Rahmen einer repräsentativen bundesweiten Schülerbefragung 2007/2008 des KFN erhoben wurden, und Ergebnisse einer Vollerhebung der 9. Klassen in Hannover 2006 verwendet. Diese Daten sollen mit Hilfe einer Befragung der Schulleiter zu Angaben hinsichtlich des Umfangs und der Umsetzung schulischer (gewalt-) präventiver Projekte und der Integration, Bewusstheit und Förderung von Prävention in der Schule in Beziehung gesetzt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Frage des zielgruppenorientierten Vorgehens (z.B. geschlechtsspezifisch, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Schultypenvergleich) gelegt. Flankiert wird diese Erhebung von einer Befragung weiterer kommunaler Präventionsträger wie das Jugendamt, die Polizei und kommunale Präventionsgremien bezüglich derer Präventionsbemühungen.

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