Wiedergutmachungsstrafe - ein notwendiges Element des Sanktionssystems?

Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier
Leibniz Universität Hannover

Wenn alle Maßnahmen der prädeliktischen Prävention versagt haben und es zu einer Straftat gekommen ist, stellt sich die Frage nach der Entschädigung des Verletzten. Im geltenden Strafrechtssystem wird die Frage mit der Bereitstellung des Adhäsionsverfahrens und der Möglichkeit zur Erteilung von Auflagen (§ 153a StGB, §§ 56b, 59a StGB) nur unzureichend beantwortet. Vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert werden soll das Konzept einer Wiedergutmachungsstrafe, die zusätzlich zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe als Nebenstrafe verhängt werden kann.

Zitation

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:http://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/2347

Hinweis zum Urheberrecht:

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG).
Insbesondere gilt: Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.
Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.