Gefühlte Sicherheiten und Sicherheitsgefährdungen – Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD)

Prof. Dr. Rita Haverkamp
Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt BaSiD (Barometer Sicherheit in Deutschland) hat zum Ziel, ein Monitoring zu objektivierten und subjektiven Sicherheiten zu erstellen. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbund besteht aus sieben Partnern aus den gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen Kriminologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft, (Sozial-)Psychologie, Soziologie und Ethik. Das Sicherheitsbarometer, das das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht aufbereitet, wird ein Querschnitt der verschiedenen Untersuchungsschritte der Verbundpartner sein, der gesellschaftlich relevante Gefährdungen und Großrisiken wie auch die Bedeutung unterschiedlicher Dimensionen subjektiver und objektivierter Sicherheiten sein wird. Die vergleichende Bewertung der verschiedenen Ergebnisse stellt eine methodische Herausforderung dar, die sich schon allein darin zeigt, dass das Sicherheitsbarometer eine eigenständige Aussagekraft im Vergleich zu den Erkenntnissen der Teilvorhaben entfalten wird. Neben der Projektkonzeption wird das Sicherheitsverständnis im Verbund, die Ambivalenz zwischen objektivierten und subjektiven Sicherheiten sowie Ansätze zur Erstellung des Sicherheitsbarometers vorgestellt.

Zitation

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