Jugendkriminalität in städtischen und ländlichen Räumen: Perspektiven zur Prävention

Prof. Dr. Thomas Görgen
Deutsche Hochschule der Polizei
Benjamin Kraus
Deutsche Hochschule der Polizei
Anabel Taefi
Deutsche Hochschule der Polizei

Jugendkriminalität wird in starkem Maße durch kleinräumige lebensweltliche Faktoren geprägt. Im Rahmen der von der europäischen Kommission geförderten Studie „Youth deviance and youth violence: A European multi-agency perspective on best practices in prevention and control“ (YouPrev) werden in 6 Ländern (BE, D, ES, HU, PT, SI) in je 2 Regionen unterschiedlichen Urbanisierungsgrades Schülerbefragungen zu selbstberichteter Delinquenz, Opfererfahrungen und den Erfahrungen Jugendlicher mit Präventionsmaßnahmen durchgeführt. Dies wird ergänzt um lokale Interviewstudien mit beruflich mit (straffälligen) Jugendlichen befassten Experten. Auf der Grundlage beider Datenquellen werden lokale Problemlagen im Bereich der Jugendkriminalität, kriminogene und protektiv wirkende Rahmenbedingungen, gesellschaftliche und institutionelle Reaktionsweisen sowie Perspektiven der Prävention in städtischen und ländlichen Räumen rekonstruiert. Der Beitrag präsentiert Befunde der deutschen Regionalerhebungen und diskutiert vor dem Hintergrund einer ebenfalls im Rahmen der Studie durchgeführten bundesweiten Expertenbefragung zur Wirksamkeit von Präventionsansätzen und maßnahmen Implikationen für die Prävention von Jugendkriminalität und Jugendgewalt in städtischen und ländlichen Räumen.

Zitation

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