Systemische Gewaltprävention - Methodischer Ansatz und praktische Erfahrungen

Anna Rau
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Dr. Tina Silbernagl
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Für eine erfolgreiche Prävention von Gewalt müssen deren multikausale Ursachen verstanden werden. Wirksame Strategien in der Prävention von städtischer (Jugend-) Gewalt folgen systemischen Ansätzen, die Akteure aus verschiedenen Sektoren zusammenbringen, mit dem Ziel, gemeinsam an den kontextspezifischen Ursachen von (Jugend-)Gewalt zu arbeiten. Der „GIZ Leitfaden Systemische Jugendgewaltprävention“ führt in ein systemisches Vorgehen zur Jugendgewaltprävention ein. Er soll damit eine Hilfestellung für all diejenigen sein, die sich mit der Prävention von Jugendgewalt beschäftigen.
Das GIZ-Vorhaben „Inklusive Gewaltprävention“ in Südafrika hat zum Ziel, die Sicherheit der Bevölkerung in benachteiligten Gebieten durch die Zusammenarbeit von öffentlichen, zivilgesellschaftlichen und nachbarschaftlichen Organisationen zu verbessern. Zugleich spielt die partizipative Gestaltung von sicheren öffentlichen Räumen, die Professionalisierung der unterschiedlichen Akteure von Stadtplanern und Architekten über Verwaltungsangestellte bis hin zu Jugendsozialarbeitern im Bereich der Gewaltprävention sowie die Einrichtung eines institutionalisierten Wissensaustausches der Akteure ein wichtige Rolle.
Der Vortrag kombiniert eine methodische Einführung in den systemischen Ansatz mit der Vorstellung eines innovativen Projektansatzes zur Gewaltprävention in Südafrika.

Zitation

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:http://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/2015

Hinweis zum Urheberrecht:

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG).
Insbesondere gilt: Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.
Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.

verwandte Schlüsselbegriffe

Jugendgewalt Südafrika