Präventionsprogramm für Schulen "PIT - Prävention im Team"

Martin Halbgewachs
Bayerisches Landeskriminalamt
Gudrun Pfab
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

PIT - Ein Programm zum sozialen Lernen und zur Kriminalprävention im Jugendalter

Erklärtes Ziel des PIT-Programms ist es, das soziale Klima in den Klassen zu verbessern, den Jugendlichen konstruktive Konfliktlösungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, die soziale Kompetenz der Schüler/innen, ihr Wertebewusstsein und ihre Verantwortung für gefährdete Mitschüler/innen zu stärken sowie Zivilcourage zu fördern. Langfristig sollen durch das PIT-Programm stabile Kommunikations- und Kooperationsstrukturen zwischen den Schulen, mit der Polizei und anderen mit der Präventionsarbeit befassten Institutionen aufgebaut werden.

Das Programm zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie man den Präventionsgedanken in den Bereichen Gewalt, Sucht, Eigentum oder Neue Medien im Rahmen des Schulunterrichts mit außerschulischen Partnern wie bsp. der Polizei umsetzt. Um die Ziele von PIT erreichen zu können, ist den themenorientierten Präventionseinheiten für die Jahrgangsstufen 6-9 ein Training allgemeiner Lebenskompetenzen für die Jahrgangsstufe 5 vorangestellt. Darauf aufbauend können jederzeit Einheiten auch anderer Life-Skills-Programme angedockt werden.

Die thematischen Schwerpunkte können je nach Jahrgangsstufe, Aktualität oder Dringlichkeit gesetzt (im neu erarbeiteten Baustein "Medien und Gewalt" auch zu Handy-Slapping, Cyber-Bullying oder Koma-Saufen) werden.

Zitation

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:http://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/2001

Hinweis zum Urheberrecht:

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG).
Insbesondere gilt: Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.
Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.

verwandte Schlüsselbegriffe

Gewalt Polizei Schule neue Medien Sucht Eigentum