Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) "Ruft 110!"

Auf dem Papier ist jeder mutig, wie eine Studie der Universität Göttingen belegt.
In der Realität ist die Bereitschaft der Bevölkerung, Zivilcourage zu zeigen, jedoch eher gering. Dies belegen die Ergebnisse der Wissenschaftler. Schwere Straftaten im öffentlichen Raum, verbunden mit dem tragischen Tod des Helfers Dominik Brunner, sind zudem nicht dazu angetan, Ehrenamtlichen Mut zum Eingreifen bei Gewalttaten zu machen.
Um aufzuklären und zu zeigen wie man richtig hilft, ohne sich in Gefahr zu bringen, haben die Polizeiinspektion Goslar, die Goslarsche Zeitung, der WEISSE RING, das Studio „Photogeno“ und das Cineplexkino die bundesweit einmalige Zivilcourage-kampagne initiiert. Gemeinsam wollen wir eine Trendwende zum „hinsehen, handeln und helfen“ erreichen, indem Vorbilder der Kampagne ein Gesicht geben und mit kurzen Statements die Kultur des Hinsehens stärken.
In der Ausstellung finden Sie mehr als 50 Aktionsplakate, eindrucksvoll von der Portraitfotografin Heike Göttert in Szene gesetzt, u.a. mit Schauspielern wie Ralf Möller, Jan Fedder, Nina Petri, Heinz Hoenig oder Sportlern wie Boxweltmeisterin Regina Halmich, Fußball-, Football- u. Basketballbundesligaspielern.
Neben Politikern, wie David McAllister, Sigmar Gabriel, machen sich Dr. h. c. Joachim Gauck oder FIFA Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus für Zivilcourage, in Kooperation mit der Aktion Tu-was-de, stark.

verwandte Schlüsselbegriffe

Opferschutz Zivilcourage