Sexueller Missbrauch an Jungen und Mädchen in Chaträumen

Marion Rochel
Polizeipräsidium Gelsenkirchen

Das Internet bietet neben der Kommunikation leider auch Gefahren. So versuchen mittlerweile 97 % der pädosexuellen Täter mit potenziellen Opfern in Kontakt zu treten. Hierfür nutzen sie die relativ anonymen Chaträume.

Beispiele des sexuellen Missbrauchs im Netz sind: verbale Belästigungen, exhibitionistische Handlungen vor einer Web-Cam oder die Verabredung in der realen Welt mit dem Ziel des Missbrauchs.

Kindern und Jugendlichen fehlen sachliche Informationen, um Gefahren im Chat rechtzeitig zu erkennen. Auch Eltern und Lehrer wissen oft nicht, wie leicht Kinder in Chaträumen Opfer werden können. Aufklärung und Informationen sind daher unerlässlich um Gefahren realistisch einschätzen zu können. Das Kommissariat Kriminalprävention führt Fortbildungsveranstaltungen für Eltern, Lehrer/Innen und Multiplikatoren an Schulen, Kindertageseinrichtungen und freien Trägern durch. Bei diesen Veranstaltungen werden folgende Fragen thematisiert:

• Wie werden Mädchen und Jungen im Chat missbraucht?
• Wie gehen Täter und Täterinnen vor?
• Wie können wir unsere Kinder schützen?
• Wie kann man sich gegen sexuelle Übergriffe im Chat wehren?
• Wie kann betroffenen Kindern geholfen werden?

Zitation

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