Jugendgewalt im Fokus polizeilicher Präventionsstrategien

Andreas Mayer
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

Wie erreicht die Polizei Menschen zwischen 16 und 25 Jahren? Vor allem, wenn diese zur Gewalt neigen oder bereits durch Prügeleien auffällig geworden sind? Die Polizeiliche Kriminalprävention nimmt diese Zielgruppe verstärkt in den Fokus ihrer Arbeit Ein Grundpfeiler des im Vortrag präsentierten Ansatzes ist die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jugendsozialarbeit, sein Kern der Kurzfilm "Heimspiel". Dieser wird dem pädagogischen Fachpersonal angeboten, die über einen direkten Zugang zu jungen Menschen in problembehafteten Lebenslagen verfügen.. "Heimspiel" wurde an der Internationalen Filmschule Köln produziert und 2009 als bester deutscher Kurzfilm mit dem "Preis der deutschen Filmkritik" ausgezeichnet. Entsprechend moderiert, eignet sich der Film, um Gewalt befürwortende Einstellungen zu hinterfragen. Er bietet diverse Ansatzpunkte für eine Diskussion, etwa zu den Risiken von Gewalt, zur Freude an der Gewaltausübung, zu Respekt, Ehre, Kontrollverlust und Zivilcourage. Der Film erzählt vom Doppelleben eines Ethiklehrers, der zugleich passionierter Hooligan ist. Unter der Woche soll er Vorbild für seine Schüler sein, am Wochenende lässt er sich von der Lust an körperlicher Gewalt berauschen. In eindringlichen Szenen wird die Widersprüchlichkeit seiner Lebensweise deutlich, als ihm plötzlich einer seiner Schüler im Kampf gegenüber steht.

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