Überblick über die Gewaltprävention in Berlin

Stephan Voß
Alice Salomon Hochschule

Gewaltprävention in Berlin hat eine lange Tradition. 1991 entschied der Berliner Senat, eine „Unabhängige Kommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt“ in Berlin mit dem Auftrag einzusetzen, die Gewaltsituation in der Stadt zu analysieren und Vorschläge zu deren Eindämmung zu erarbeiten. Hintergrund war damals eine starke Zunahme von Strafta-ten mit Gewaltbezug. Nachdem die Kommission ihren Endbericht – gespickt mit vielen Vor-schlägen zur Prävention von und zur Intervention bei Gewalt – vorgelegt hatte, wurde 1994 durch Beschluss des Berliner Senats ein Entscheidungsgremium auf Staatssekretärsebene – die heutige Landeskommission Berlin gegen Gewalt – mit dem Ziel eingerichtet, die Vorschläge der Unabhängigen Kommission koordiniert und ressortübergreifend umzusetzen. Heute – 16 Jahre später – hat sich eine vielschichtige Struktur im Bereich der Prävention von und Intervention bei Gewalt in Berlin entwickelt, über die in diesem Vortrag ebenso berichtet werden wird, wie über einzelne Bereiche gewaltpräventiver Arbeit an Hand ausgewählter Bei-spiele.

Zitation

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:http://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/1302

Hinweis zum Urheberrecht:

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG).
Insbesondere gilt: Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.
Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.