Kommunale Gewaltprävention durch gemeinsame Weiterbildung von Schule, Sozialarbeit und Polizei

Kerstin Lück
Konflikthaus Potsdam

Die gestiegenen Anforderungen an die Berufsgruppen Lehrer, Sozialarbeiter und Polizisten erfordern eine zielgenaue Weiterbildung. So können Konflikte, die sich in diesen Berufsfeldern ergeben, besser bewältigt werden. Die Weiterbildung „Konfliktmanagement in der Modellregion Uckermark/Brandenburg“ hat 37 Teilnehmende zu Konfliktmanager/innen und 15 zu Mediator/innen ausgebildet. Im Verlauf wurde die gegenseitige Akzeptanz und Auseinan­dersetzung der drei teilnehmenden Berufsgruppen gefördert, die in unterschiedlicher Weise mit demselben Klientel, benachteiligten und gewaltbereiten Jugendlichen, und seinen Kon­fliktfeldern konfrontiert sind. Die Weiterbildung hat die Grundlage für eine nachhaltige Zu­sammenarbeit gelegt, für Vernetzung und die fachübergreifende Herangehensweise in der Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit Gewalt. Durch Netzwerke der drei Berufs­gruppen sind kurze Wege und ein abgestimmtes Vorgehen sowie gemeinsame Projekte für Jugendliche möglich geworden.

Welche Ziele die Netzwerke haben und wie sich die Zusammenarbeit während der Weiterbil­dung und danach gestalten, waren Themen der Präsentation und Diskussion beim 10. Deut­schen Präventionstag in Hannover 2005 und sind im längeren Beitrag ausgeführt.

Die Weiterbildung wurde 2004/05 für den Süden von Brandenburg durchgeführt und durch den Landespräventionsrat Brandenburg und den Landkreis Oberspreewald-Lausitz finanziert. Auch der Osten und der Nordwesten von Brandenburg wollen die Weiterbildung in ihre Land­reise holen.

Zitation

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