15.05.2014

Das Bundesamt für Justiz präsentiert sich auf dem 19. Deutschen Präventionstag in Karlsruhe

Bonn/Karlsruhe. Am 12. und 13. Mai 2014 findet in Karlsruhe der 19. Deutsche Präventionstag statt. Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Schirmherrschaft hat Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen.

Schwerpunktmäßig wird sich der Kongress in diesem Jahr mit dem Thema „Prävention braucht Praxis, Politik und Wissenschaft“ befassen. Insgesamt werden sowohl zum Schwerpunktthema als auch zu weiteren aktuellen Themen der Prävention rund 200 Vorträge angeboten. Kongressbegleitend präsentieren sich ca. 250 Fachorganisationen mit Ausstellungen, auf der DPT-Bühne und im Filmforum.

Das Bundesamt für Justiz ist mit einem eigenen Stand bei dem Kongress vertreten. Wie schon in den vergangenen Jahren wird es an diesem Stand unter anderem über die Härteleistungen des Bundes für Opfer extremistischer Übergriffe informieren.

Der Deutsche Bundestag stellt jährlich Finanzmittel bereit, mit denen Opfern extremistischer Übergriffe eine Härteleistung als Soforthilfe zugesprochen werden kann. Diese Härteleistung kann den Opfern in vielen Fällen kurzfristig Erleichterung verschaffen. Sie ist Ausdruck der Solidarität der Gemeinschaft mit den Opfern und Ausdruck der gesellschaftlichen Ächtung solcher Taten. Zuständig für die Entscheidung über die Gewährung von Härteleistungen ist das Bundesamt für Justiz. Am Informationsstand werden Informationen über Möglichkeiten und Voraussetzungen der Antragstellung, Antragsformulare, Merkblätter und Informationsbroschüren ausliegen und darüber hinaus kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Beantwortung weitergehender Fragen bereit stehen. Zielgruppe sind primär alle Stellen, die als Informationsträger und -verteiler Opfern bei der Antragstellung behilflich sein können. Hierzu gehören insbesondere die Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Opferberatungsstellen, Opferverbände, Integrations-, Migrations- sowie Präventionseinrichtungen, aber auch Sozialdienste, Rettungs- und Hilfsdienste, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen. Merkblätter, Antragsformulare und Kontaktdaten sind auch unter folgendem Link aufrufbar:

www.bundesjustizamt.de/Opferhilfe

Sie erreichen uns telefonisch unter: 0228 99 410-5773.

Selbstverständlich können Sie auch persönlich in Karlsruhe dabei sein und über den 19. Deutschen Präventionstag und über die Härteleistungen des Bundes für Opfer extremistischer Übergriffe berichten. Sie finden den Informationsstand im Foyer des Obergeschosses unter der Standnummer 137.

Bitte akkreditieren Sie sich unter www.praeventionstag.de. Wir freuen uns auf Sie!