03.06.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (96)

  • Save the Children (www)
    Childhood Index 2019. 280 Millionen Kindern geht es besser als vor 20 Jahren - das zeigt der dritte Global Childhood Report. Darin vergleicht Save the Children die aktuellsten Daten zur Lebenssituation von Kindern aus 176 Ländern und zeigt auf, welche Fortschritte für Kinder seit dem Jahr 2000 erreicht wurden. Außerdem untersucht der Bericht die wichtigsten Gründe, weshalb die Kindheit für Millionen junger Menschen weltweit weiterhin zu früh endet. Mangelhafter Zugang zu Gesundheitsversorgung und guter Schulbildung, Fehlernährung, Kinderarbeit, Teenagerschwangerschaften und Gewalt – das alles sind Gründe, warum auch noch im Jahr 2019 die Kindheit von viel zu vielen Kindern weltweit gefährdet ist. Zwar haben Kinder, die heute geboren werden, bessere Chancen als jemals zuvor, gesund und in Sicherheit aufzuwachen, zur Schule zu gehen und ihr Potenzial entfalten zu können. Dennoch bleiben große Herausforderungen. Denn: Jedes vierte Kind hat keine Kindheit.

  • Umweltbundesamt (UBA)
    Umweltbewusstseinsstudie 2018. Der Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz ist in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Bevölkerung erwartet mehr Umwelt- und Klimaschutz von allen Akteuren. Die Studie zeigt, dass die Menschen Umweltschutz als Aufgabe aller Politikbereiche ansehen. In den Bereichen Landwirtschaft und Mobilität gibt es eine große Lücke zwischen dem Wunsch der Befragten, Umwelt- und Klima möglichst wenig zu belasten, und den wahrgenommenen Schwerpunkten der Politik in diesen Bereichen. Mit den Zielen der Energiewende sind die meisten der Befragten weitgehend einverstanden. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Auffassung, dass die Energiewende zügiger gestaltet werden muss.

  • Dr. Arend Oetker Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung der HHL Leipzig Graduate School of Management in Kooperation mit dem Center for Leadership and Values in Society der Universität St. Gallen (CLVS-HSG
    GemeinwohlAtlas 2019. Untersuchung zum gesellschaftlichen Nutzen von deutschen sowie internationalen Organisationen und Institutionen. 

  • bitcom (www)
    Studie: Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt. Das Handy gehört für viele Kinder schon in frühen Jahren zum Alltag. Mehr als jedes zweite Kind zwischen 6 und 7 Jahren (54 Prozent) nutzt zumindest ab und zu ein Smartphone, vor fünf Jahren war es erst jedes fünfte (20 Prozent). Und ab 10 Jahren ist das Smartphone ein Muss. Drei von vier Kindern (75 Prozent) haben in diesem Alter bereits ein eigenes Gerät. Tablet-Computer sind vor allem bei den Kleinen gefragt. Acht von zehn der 6- bis 7-Jährigen (78 Prozent) nutzen es zumindest gelegentlich, bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind es nur noch 53 Prozent. 

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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