08.05.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (93)

  • Friedrich Ebert-Stiftung (FES)
    Studie: Verlorene Mitte - Feindselige Zustände. Deutschland ist in Unruhe. Hass, Abschottung und Gewalt stehen Solidarität und zivilgesellschaftlichem Engagement gegenüber. Rechtsextreme Gruppen treten öffentlichkeitswirksam an der Seite »normaler« Bürgerinnen und Bürger auf, rechtspopulistische Forderungen und Diskurse erhalten scheinbar immer mehr Raum in Politik und Debatte. Die »Mitte-Studie« untersucht seit 2006 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung.

  • Science and Policy for People and Nature (IPBES)
    Beratungen und Deklaration der Pariser Artenschutzkonferenz

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Leitlinien für körperliche Aktivität, Sitzverhalten und Schlaf für Kinder unter 5 Jahren. Die neuen Leitlinien wurden von einem WHO-Expertengremium entwickelt und bewerteten die Auswirkungen eines unzureichenden Schlafes auf kleine Kinder sowie die Zeit, die sie damit verbrachten, Bildschirme zu beobachten oder in Stühlen und Kinderwagen angeschnallt zu sitzen. 

  • Europäische Kommission (EK)
    EU-Justizbarometer 2019. Die Ergebnisse des Barometers, das einen vergleichenden Überblick über die Unabhängigkeit und Qualität der Justizsysteme in den EU-Mitgliedstaaten gibt, zeigen ein gemischtes Bild mit relativen Verbesserungen in Bezug auf die Effizienz der Justizsysteme und die Qualität der Justiz. Hingegen wird die Unabhängigkeit der Justiz immer skeptischer beurteilt. Einer Umfrage zur Unabhängigkeit des nationalen Justizsystems zufolge schätzen 52 Prozent der Befragten in Deutschland die Unabhängigkeit von Gerichten und Richtern in Deutschland als ziemlich gut ein, 22 Prozent halten sie sogar für sehr gut. Im Vergleich dazu halten im europäischen Durchschnitt 44 Prozent der Befragten die Unabhängigkeit ihrer nationalen Justiz für ziemlich gut und 12 Prozent für sehr gut.

  • Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
    OECD-Beschäftigungsausblick 2019: Die Zukunft der Arbeit. Der OECD-Beschäftigungsausblick 2019 widmet sich dem Thema Zukunft der Arbeit. Der Bericht untersucht die Auswirkungen der Megatrends Globalisierung, Digitalisierung und Bevölkerungsalterung auf die Arbeitsmärkte der OECD-Länder. Er analysiert die Trends zu Zahl und Qualität von Arbeitsplätzen sowie ihren Beitrag zu inklusivem Wachstum. Zudem werden die Folgen für Aus- und Weiterbildung, soziale Sicherung und sozialen Dialog betrachtet.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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