24.01.2018

OXFAM-Bericht kritisiert weltweite soziale Ungleichheit

Die global agierende Nothilfe- und Entwicklungsorganisation OXFAM hat am 22.01.2018 ihren internationalen Bericht „Reward Work, not Wealth“ veröffentlicht und darin hervorgehoben, dass die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung nicht vom allgemeinen Vermögenswachstum profitiert, während andererseits die Zahl der Milliardäre mit 2043 ein neues Rekordhoch erreicht hat und 82 Prozent des im vergangenen Jahr erwirtschafteten Vermögens demnach in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung geflossen sind. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, haben dagegen überhaupt nicht vom Vermögenswachstum profitiert. Oxfam fordert, die Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen zu stoppen, faire Einkommen für Frauen und Männer durchzusetzen und in Bildung und Gesundheit für alle zu investieren.

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